| 2012 Grundeinkommen? |
| Geschrieben von Jörg Drescher |
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| Montag, 18. 05 2009 | |
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Manche meinen, 2012 stehe der Weltuntergang bevor. Sie begründen dies mit der Tatsache, dass in diesem Jahr der Maya-Kalender ende. Zusätzlich wird die NASA erwähnt, die im Jahr 2012 vor erhöhten Sonnenaktivitäten warnt, da statistisch gesehen, alle 11 Jahre ein Sonnenmaximum erreicht würde. Damit verbunden ist ein verstärktes Eintreffen von geladenen Teilchen, die unsere Stromversorgung und Elektrogeräte negativ beeinflussen.
Kommt also im „Jahr des Weltuntergangs“ das So jovial werden die Mächtigen nicht sein, denn sie werden kein Risiko eingehen wollen. Was nämlich, wenn der prophezeite Untergang ausbleibt? Sie würden ihre Macht aufs Spiel setzen, indem die Massen das versprochene Grundeinkommen einfordern oder weiter bezahlt bekommen wollen. Also doch kein Grundeinkommen? Immerhin haben manche Mächtige ihre eigene Strategie, das angenommene Ereignis für sich nutzen zu wollen. So entstanden zum Beispiel in den 1980er Jahren die Guidestones im US-Bundesstaat Georgia, die eine Innschrift in 8 Sprachen enthalten, welche besagt, die Menschheit solle wieder unter eine halbe Milliarde Menschen sinken, um im Einklang mit der Natur leben zu können. Andere glauben an einen Evolutionssprung, bei dem die Sonnenaktivitäten alle Menschen in einen höheren Bewusstseinszustand brächte. So, als ob man die gesamte Menschheit auf einen Schlag unter LSD setzen würde. Jene, die damit umgehen können, werden die Zeit unbeschadet überstehen und auf höherem Niveau weiterexistieren; der Rest würde wahnsinnig und sich selbst umbringen. Aber einmal abgesehen, was die Mächtigen der Welt im Schilde führen oder tatsächlich im Jahr 2012 passiert, neue Gesellschaftsmodelle gibt es. Der utopischen Welt mit Grundeinkommen stehen Dystopien gegenüber, wie 1984 von George Orwell oder Schöne neue Welt von Aldous Huxley. Alles scheint möglich. Die Grundlagen sind sowohl für Utopien, als auch für deren negative Anwendung vorhanden. Allerdings haben positive Änderungen und Vorstellungen kaum Konjunktur. Die einen wollen an dem Gewohnten festhalten, andere sehen allgemein schwarz für die Zukunft der Welt und ein paar freunden sich mit einer positiven Entwicklung an. Der Mehrheit scheint es allerdings schlichtweg egal. Sie gibt sich fatalistisch ihrem scheinbar unausweichlichem Schicksal hin. Dies aus dem Grund, weil sie sich ohnmächtig fühlen und sowieso von anderen Sorgen geplagt werden. Wichtiger scheint, wie der nächste Urlaub, ein neues Auto oder sonstiger Schnickschnack finanziert werden kann, der von der Werbung als „must have“ angepriesen wird. Da dies alles Geld kostet und auf irgendeine Weise erarbeitet werden muss, sind sie entsprechend abgelenkt. Es bleibt einfach gar keine Zeit sich solchen universalen Fragen zuzuwenden, wie die Welt von morgen aussehen soll. Was aber nun, wenn tatsächlich die Meldung in den Nachrichten erscheint, dass im Jahr 2012 ein Grundeinkommen eingeführt wird? Wie würden Sie, liebe Leser, auf diese Aussage reagieren? Zu schön, um wahr zu sein? Welchen Effekt hätte die alleinige Ankündigung auf unsere Gesellschaft? Würde nicht schon der Wille ausreichen, um etwas positiv zu verändern? Es wird keinen Weltuntergang geben – davon bin ich überzeugt. Aber es wird Änderungen geben, ob gewollt oder ungewollt. Wer glaubt, dass wir als Menschheit so weitermachen können, wie bisher, wiegt sich in falscher Hoffnung. Das Jahr 2012 kann ein ganz gewöhnliches Jahr werden, aber es könnte sich auch wirklich als Schicksalsjahr der Menschheit erweisen. Inwiefern wir darauf Einfluss haben, liegt an unserer persönlichen Einstellung – genauso, wie es im Fall mit dem Grundeinkommen ist.
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