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Geschrieben von Jörg Drescher
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Sonntag, 18. 04 2010 |
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Manfred Füllsack, Sozialwissenschaftler aus Österreich, antwortete auf folgende Fragen (in englisch) zum Grundeinkommen:
- Wie kamen Sie zur Idee des Grundeinkommens?
- Sie haben ein Buch mit dem Titel "Arbeit" veröffentlicht. Um was geht es in diesem Buch?
- Inzwischen, mehr als vor einem Jahrzehnt, reisten Sie durch die Postsowjetunion, um Informationen über den Zustand von Bibliotheken in Städten und Dörfern zu sammeln. Wie könnte ein Grundeinkommen die Situation dort beeinflussen? Haben Sie keine Sorge, dass ein Grundeinkommen die Migration in Großstädte, wie Moskau oder Kiew oder andere Großstädte verstärken könnte?
- Selbst wenn das Grundeinkommen eine faszinierende Idee ist, welche Aspekte müssen vor einer Einführung gesehen werden? Sie sprachen zum Beispiel über die Frage "Wer würde dann noch lernen?" auf einem Kongress in Berlin.
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Sonntag, 18. 04 2010 |
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Gwang-Eun Choi, Komitee-Mitglied des südkoreanischen Grundeinkommensnetzwerks, antwortete auf folgende Fragen (in englisch) zum Grundeinkommen:
- Herr Gwang-Eun, wer sind Sie?
- Wie kamen Sie zur Idee des Grundeinkommens?
- Warum unterstützen Sie diese Idee?
- Was erwarten Sie vom Grundeinkommen?
- Wie ist die Diskussion in Südkorea?
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Sonntag, 18. 04 2010 |
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Sascha Liebermann, Mitbegründer der Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung", antwortet auf folgende Fragen (in englisch) zum Grundeinkommen:
- Wie kamen Sie zum Grundeinkommen?
- Was ist mit dem Name Ihrer Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung" gemeint?
- Wie sehen Sie ein Grundeinkommen im globalen Kontext? Ist es nur ein Ziel für Deutschland?
- Wie sieht die Diskussion aus, wenn Sie über diese Gemeinschaften sprechen - in Deutschland, in Europa? Ist es ein Thema auf der politischen Agenda?
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Sonntag, 18. 04 2010 |
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Guy Standing, Ehrenvorsitzender von BIEN, antwortet auf folgende Fragen zum Grundeinkommen (auf englisch):
- Wie kamen Sie zur Idee des Grundeinkommens?
- Sie sind irgendwie mit der Internationalen Arbeiterorganisation (ILO) verbunden. 2002 fand der 9. Kongress von BIEN in Genf bei der ILO statt. Was ist deren Position zum Grundeinkommen?
- Sie reisen in der Welt herum, um über das Grundeinkommen Vorträge zu halten. Wo waren Sie und wie ist die Reaktion auf das Thema?
- Glauben Sie, dass das Grundeinkommen wirklich realistisch ist und was muss für eine Einführung passieren?
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Geschrieben von Christopher Bodirsky
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Samstag, 20. 02 2010 |
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Vor kurzem feierten die Hartz-Gesetze ihr 5-jähriges Jubiläum. Die Initiatoren lobten sich selbst und gestanden lediglich 'Optimierungsbedarf' zu. Das Bundesverfassungsgericht erklärt kurz darauf die Berechnungsmethode für unzulässig – wohlgemerkt nur die Berechnungsmethode, nicht die Höhe der Beträge! Wenige Wochen später meldete sich Roland Koch in bekannter Weise zu Wort – und bevor man sich erholen konnte, schwappte eine „Westerwelle“ über das Land. Seitdem ist die FDP wieder im Aufwind (10% statt bisher 7%), und viele Kommentatoren beklagen zwar den völlig unpassenden Vergleich mit dem alten Rom, geben aber zu bedenken, dass die Kernfrage durchaus richtig sei: Nämlich dass der, der arbeitet, mehr Geld haben soll als der, der nicht arbeitet. Viele haben noch nicht verstanden, dass hier auf eine ganz perfide Art und Weise ein Generalangriff auf unseren Sozialstaat gestartet wurde, und lassen sich von der völlig überzogenen Wortwahl ablenken. Denn Westerwelle versteht sein Handwerk: Indem er eine tatsächliche Ungerechtigkeit anprangert, will er den sozialen Konsens in unserem Land aufkündigen – zu Gunsten der selbsternannten „Leistungsträger“.
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