Nicht alle Nachrichten sind über Newsfeed erreichbar. Hier berichten Autoren mit eigenen Nachrichten über Geschehnisse rund ums Grundeinkommen. Die wiedergegebene Meinung entspricht nicht zwingend die der Portalbetreiber.
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Geschrieben von Michael Fielsch
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Mittwoch, 6. 04 2011 |
Die Welt sucht mehr denn je Antworten auf Fragen des zukünftigen Miteinanders. Soziale Ungerechtigkeiten spalten die Gemeinschaft und provozieren Aufruhr und Widerstand. Wir benötigen veränderte, zeitgemäße Rahmenbedingungen, mit denen wir die Ressourcen unseres Planeten schonen und jedem Einzelnen dennoch ein Leben in Würde ermöglichen. Wir müssen Lösungen schaffen, die ein weniger beschleunigtes Wirtschaften erlauben und wir brauchen die kreativen Potentiale aller Menschen, um die politische sowie ökologische Balance auf der Erde zu erhalten bzw. zu verbessern.
Deshalb sagen wir:
- Schluss mit Hartz IV! Schluss mit der Stigmatisierung und Kriminalisierung von durch Rationalisierung freigestellten Arbeitskräften!
- Schluss mit den Repressalien! Für ein menschenwürdiges Leben ohne Demütigungen und Fremdbestimmung!
- Gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen! Menschen sind mehr als nur abrufbares Humankapital!
- Die Würde des Menschen ist unantastbar! Für die reale Umsetzung des in der deutschen Verfassung verankerten Menschenrechts!
- Für eine nachhaltige Wirtschaft, die unsere Natur und Umwelt respektiert!
- Für ein
Bedingungsloses Grundeinkommen! Für ein wirtschaftliches Existenzrecht!
Hochtechnisierte Maschinen erwirtschaften unser Einkommen und stellen uns für soziale sowie kulturelle Arbeit frei! Unsere Vorfahren haben hart dafür gearbeitet, damit wir nicht mehr hart arbeiten müssen und wir sind endlich am Ziel.
Die BGE-Lobby ruft deswegen gemeinsam mit dem europäischen „Armutsnetzwerk“ zu einer Demonstration für das Bedingungslose Grundeinkommen am 8. April 2011 um 14.00 Uhr vor dem Berliner Brandenburger Tor - Platz des 18. März - auf, um die Aufmerksamkeit für dieses Thema noch weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.
Die Realisation des „Kulturimpulses Grundeinkommen“ wird von zahlreichen Initiativen und Netzwerken voran getragen. Menschen wie Susanne Wiest, Katja Kipping, Götz Werner, Ralph Boes und Wolfgang Strengmann-Kuhn sowie viele Andere engagieren sich in Deutschland für das Grundeinkommen, wobei die Idee jedoch inzwischen in Europa und Teilen der Welt Gestalt annimmt.
Wir freuen uns, wenn auch Sie an der Gestaltung neuer Perspektiven mitwirken und sich den Termin am 8. April 2011 merken. Unseren Aufruf zur BGE-Demo finden Sie im Internet unter: www.bge-lobby.de
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Donnerstag, 31. 03 2011 |
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Seit Wochen schreiben Medien über die Katastrophe in Japan. Das havarierte AKW in Fukushima bestimmt immer noch die Berichterstattung. Kaum
ein Wort über die Opfer des Erdbebens, das "normale Leben" und die
anstehenden Wiederaufbauarbeiten. Als in Haiti ähnliches geschah, aber weniger
Atom im Spiel war, gab es den Ruf nach einem Grundeinkommen für das gebeutelte
haitianische Volk. Wo bleibt der Ruf nach Hilfe für die Japaner?
Dass Japan weniger Spenden braucht als es in Haiti der Fall
war, dürfte bei einem als wohlhabenden geltenden Land verständlich sein. Aber
wäre nicht gerade ein Grundeinkommen, ähnlich wie in Haiti, hilfreich für die
Bevölkerung, die sich Lügen und Ausreden einer Atomlobby anhören muss? Oder
zittern wir selbst vor Angst, weil wir ebenfalls eine Technologie einsetzen, die, wie
Japan zeigt, äußerst gefährlich ist? Und vergessen wir vor lauter Angst und dem
Kreisen um uns selbst, dass gerade jetzt in Japan ein Grundeinkommen das Leid
lindern könnte?
Dabei gibt es in Japan auch ein Grundeinkommensnetzwerk, das
sich dort um die Verbreitung der Idee einsetzt und selbst in der japanischen
Politik fanden sich Unterstützer. Überschattet die Katastrophe sozialpolitische
Fragen?
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Donnerstag, 24. 02 2011 |
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Gerade dominiert neben den Unruhen in Libyen (als Folge der Umstürze im gesamten nördlichen Afrika) noch das Thema "zu Guttenberg" die Medien. Auffällig an dieser Diskussion ist, dass Guttenberg Fehlverhalten vorgeworfen wird. Kein Ton wird allerdings über die Universität verloren, die dem Verteidigungsminister den Doktor erst zuerkannte und auch seine Arbeit prüfte. Ist die Universität Bayreuth, ja vielleicht sogar das gesamte Universitäts- und Bildungswesen in Frage zu stellen?
Man mag hier einwenden, dass die Geschichte nichts mit dem Grundeinkommen zu tun hat und eine solche Meldung im BGE-Portal nichts zu suchen hat. Allerdings scheint die Angelegenheit dennoch von Wichtigkeit, da auch ein Grundeinkommen nichts an solchen Vorkommnissen ändern würde. Entsprechend ist zu fragen, was sich außer einer monetären Garantie in einer Gesellschaft noch ändern muss? Das Grundeinkommen ermöglicht vielleicht solche Änderungen und macht Doktortitel insgesamt nicht mehr zu wichtig, aber es kann nicht verhindern, dass Prüfer bei manchen zu Prüfenden nicht so genau hinsehen oder Geprüfte zumindest versuchen, zu "schummeln".
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