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Nicht alle Nachrichten sind über Newsfeed erreichbar. Hier berichten Autoren mit eigenen Nachrichten über Geschehnisse rund ums Grundeinkommen. Die wiedergegebene Meinung entspricht nicht zwingend die der Portalbetreiber.

Interviewfrage zum Grundeinkommen aus Großbritannien
Geschrieben von Jörg Drescher    Bookmark and Share
Mittwoch, 15. 06 2011
Für Red Pepper, einer englischen linken Zeitung, interviewte Mat Little den Ökonomen Harry Shutt. Auf die Frage, warum Harry Shutt glaubt, dass ein Grundeinkommen unverzichtbar sei, meinte dieser (Antwort übersetzt):

In Anbetracht eines immer größer werdenden globalen Arbeitskraftüberschusses ist es nicht mehr möglich, falls es das jemals war, sich vorzustellen, dass Vollbeschäftigung ein realistisches Ziel ist. Dies wird inzwischen, obwohl nicht direkt anerkannt, über das gesamte politische Spektrum in Großbritannien verstanden, wo man versucht, ein Sozialsystem zu finden, das Leute dazu bringt, zu arbeiten und sie gleichzeitig davon abhält, dieses Sozialsystem auszunutzen. Aber es erwies sich über die Jahre als nutzlos, wie der Versuch von New Labour zeigte, alleinstehenden Müttern zu schmeicheln, um Niedriglohn- oder unentgeldliche Jobs auf einer Grundlage anzunehmen, damit sie es sich dann leisten können, ein Kindermädchen anzustellen. Das zeigt die Notwendigkeit, ein Einkommensverteilungssystem zu schaffen, das Leute dazu anreizt, nur Arbeiten zu tun, die notwendig sind (zum Beispiel Pflegetätigkeiten, die heute weitgehendst unbezahlt sind) und das Leute nicht dafür bestraft, arbeitslos zu sein.

Der naheliegendste Vorteil eines Bürger- oder Grundeinkommens, das gleichermaßen an jeden Erwachsenen ohne Rücksicht auf seinen Einkommens- oder Arbeitsstatus bezahlt wird, ist, dass jede Person die Sicherheit einer Existenzgrundlage hätte, aber ohne Notwendigkeit, die Bedürftigkeit zu beweisen. Die Verwaltungskosten zur Bedürftigkeitsprüfung könnten gespart werden, sowie die persönliche Verärgerung und Erniedrigung.

Die Leute könnten bezahlte Arbeiten machen, oder ein Kleinunternehmen beginnen, ohne irgendeinen Vorteil zu verlieren, während sie es sich gleichzeitig leisten könnten, unbezahlte Arbeiten zu tun, die einen gesellschaftlichen Nutzen haben (zum Beispiel Pflegedienste), aber sonst nicht getan würden.

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Grundeinkommen zum Test
Geschrieben von BGE-Portal-Team    Bookmark and Share
Sonntag, 12. 06 2011

In einer Rede zum Budget vom 13. April 2011 sprach der amerikanische Präsident Obama die Idee eines  Grundeinkommens an. Allerdings sieht es so aus, als ob er ein Grundeinkommen nur als Maßnahme für Personen sieht, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben. In mehreren Quellen wird Obama wie folgt zitiert:

“We recognize that no matter how responsibly we live our lives, hard times or bad luck, a crippling illness or a layoff, may strike any one of us,” he said. “So we contribute to programs like Medicare and Social Security, which guarantee us health care and a measure of basic income after a lifetime of hard work; unemployment insurance, which protects us against unexpected job loss; and Medicaid, which provides care for millions of seniors in nursing homes, poor children, and those with disabilities. We are a better country because of these commitments. I’ll go further — we would not be a great country without those commitments.”

Übersetzt (die Hervorhebung): So steuern wir zu Programmen wie einer medizinischen und sozialen Vorsorge bei, die uns eine medizinische Versorgung und eine Maßnahme eines Grundeinkommens nach einem Laben harter Arbeit garantieren.

Einige Quellen:
Obama looking like a champ (Alvaro Huerta, The Berkeley Blog) vom 6.6.2011

Interview mit FACT CHECK - verbreitet über Associated Press (Nachrichtenagentur), weshalb es in einigen Online-Ausgaben erschien (am 7.6.2011), darunter zwei:
Washington Post: FACT CHECK: Santorum omits details on deficit, health care, Obama’s record in announcing bid
FOXNEWS: FACT CHECK: Santorum omits key details on deficit

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Monika Schneider zum Grundeinkommen
Geschrieben von Jörg Drescher    Bookmark and Share
Sonntag, 12. 06 2011

In einem Interview mit ka-news.de antwortet Monika Schneider, die einen Film über die Stadt Karlsruhe drehte, auf die Frage, was Sie ändern würde, wenn sie Königin von Deutschland wäre:

Dann gäbe es ein Grundeinkommen für alle. Die Menschen wären frei von Existenzängsten und könnten ihr Potential nutzen, um unsere Gesellschaft weiter zu bringen.

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