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Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen
#45
Henrik (Benutzer)
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Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 1  
1. Ich habe immer noch nicht ganz verstanden, was die Fertigkeit zum Betreiben eines potentiellen Tötungsinstrumentes (Kraftfahrzeug) mit dem Führen eines eigenverantwortlichen Lebens zu tun hat.

2. Wenn wir mit 18 Jahren volljährige Staatsbürger werden, haben wir ja schon das staatliche Erziehungswesen durchlaufen, welches für die demokratische oder staatsbürgerliche Bildung zuständig ist.

Dann kommt eigentlich nur noch der Zivildienst (ist ja auch nur ein Wehrersatzdienst) und das (freiwillige) soziale Jahr dazu, wo man gemeinwohlorientiertes Handeln in der Praxis erfahren kann. Dies könnte man stärker in die Schulzeit integrieren, wie es in anderen Ländern stärker geschieht (siehe Service-Learning, Youth Leadership und Civic Education).

Dazu zwei Hörbeiträge:
Empowerment (28 min)
»Von der nützlichen Erfahrung, nützlich zu sein (56 min)«

Auch kann man die Qualität der "Staatsbürgerkunde" bzw. den Grad der Demokratisierung des Unterrichts (siehe Offener Unterricht und Partizipation in Kitas ) des gelebten Schulalltag generell anzweifeln, was aber dann zur grundsätzlichen Kritik an unserem Bildungssystem führt (siehe Archiv der Zukunft). Jedenfalls kann ich nicht erkennen, wie die in Deutschland bestehende Schulpflicht zu einer Teilhabegerechtigkeit oder Zufriedenheit bei Schülern, Lehrern und Eltern mit dem Status Quo geführt hat.

Mich wundert es allerdings nicht, wenn anlässlich der niedrigen Wahlbeteiligung bei der Europawahl wieder Stimmen laut werden, die eine Wahlpflicht (verbunden mit finanziellen Sanktionen) fordern:

ZDF heute: Politik will Bürger zur Wahl zwingen

Immer dann, wenn der deutsche Staatsbürger nicht so will, wie es sich die politische Elite vorgestellt hat, dann wird der Staat als Oberlehrer herbeigerufen, um uns wieder auf Musterschüler zu trimmen.

Wohin das führt sieht man bei Hartz IV, wo man mit "Anreizen" so lange getrietzt wird, bis jeder kapiert hat, wo er im Labyrinth das Futterknöpfchen drücken muss.

Gelungene Erziehung, Reifung, und Menschwerdung braucht Vorbilder, braucht deren Achtsamkeit und Respekt und braucht vor allen Dingen genügend Zeit und Muße für das Schaffen von großzügigen Freiräumen, in denen wir eigenverantwortlich Fehler begehen und daraus immer wieder lernen können.

Ein System von Schul-, Wahl, oder GE-Führerscheinpflichten gehört für mich nicht dazu. Dann landet man bei "bedingten" Grundeinkommens-Modellen. Wie z.B. dem des BDKJ, der pro Jahr 500 Stunden gemeinnützige Arbeit "abzuleisten" vorsieht (Bürger mit Anwesenheitspflicht), ehe man das volle Bürgereinkommen erhält (immerhin entfiele die Wehrpflicht).

So bekommen wir eine "Anwesenheitsgesellschaft", aber nicht eine emanzipierte Gesellschaft geschweige denn einen emanzipatorischen Staat.
 
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#46
iovialis (Moderator)
Moderator
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Geschlecht: männlich Projekt Jovialismus Ort: Kiew Geburtstag: 1973-07-07
Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 2  
Hallo Henrik,

ein menschlicher Körper kann gleichfalls ein potentielles Tötungsinstrument sein, wie die Amokläufe der letzten Jahre zeigten. Zum anderen ist die Frage, ob man mit 18 Jahren wirklich schon die notwendige Reife hat, "vollwertiger Staatsbürger" zu sein. Wer den Führerschein gemacht hat, ist allerdings auch kein Fahrprofi und lernt in der Nachfolgezeit erst richtig fahren. Deshalb finde ich den Vergleich mit dem Führerschein nicht dumm.

Es ist utopisch zu glauben, daß in einem Jahr ein Mensch wirklich zum Menschen reift; gleich wie die Fahrschule einem nicht das vollständige Fahrvermögen beibringt. Allerdings bekommt man ein wichtiges Rüstzeug vermittelt - und mehr würde ich von diesem "Pflichtjahr" nicht verlangen.

Das heutige Bildungssystem setzt auf überprüfbares Wissen, um Noten vergeben zu können. Mit der Erziehung zur Eigenverantwortung sieht es da aus meiner Sicht düster aus. Und dieses "gesellschaftliche Pflichtjahr" ist im Prinzip ein Versuch, diese Schäden wieder gut zu machen.

Etwas Psychologie, um sich und andere besser zu verstehen; etwas Soziologie, um die Gesellschaft näher kennen zu lernen; etwas Philosophie, um Gedanken über das Menschsein bekannt zu machen; etwas über die Religionen, um deren Kernaussagen zu sehen und Grundkenntnisse der Wirtschaft, damit das Grundeinkommen keine Blackbox bleibt. Dann wäre da noch Politologie, was den Parteien nicht schmecken wird: wie funktionieren Wahlen, für was stehen die einzelnen Parteien und worauf basiert das System. Wichtig scheint mir noch die Vermittlung, welche staatlichen Institutionen es gibt, damit man sich überhaupt an sie wenden kann.

Das war und ist eigentlich alles Aufgabe unseres Bildungssystems. Einerseits hat sich die Welt entwickelt, andererseits haben wir es beim Grundeinkommen mit dem Beginn einer neuen Gesellschaftsordnung zu tun. Unter heutigen Bedingungen scheint der Ansatz praktikabel und ich gebe zu, daß die Idee bei zukünftigen Generationen ins staatliche Erziehungswesen integriert werden sollte.

Ich persönlich würde liebend gerne so ein "Pflichtjahr" absolvieren, weil ich gerne lerne und solche Sachen auch für wichtig halte. Wenn mir danach auch noch garantiert wird, ein Grundeinkommen in voller Höhe zu bekommen, wäre das perfekt. Wer keine Lust darauf hat oder sich anderweitig verpflichtet fühlt, hat immer noch sein "garantiertes Minimum". Aber ich bin nicht jeder, obwohl ich den Ansatz gut finde - da spielt meine persönliche Erfahrung allerdings eine wesentliche Rolle.

Bei was ich Dir zustimme: es könnte zu einer reinen "Anwesenheit" kommen, um die Zeit ohne großes Interesse einfach nur abzusitzen, damit es danach ein höheres Grundeinkommen gibt. Der Motivationsfaktor, sich in diesem "Pflichtjahr" zu engagieren und für die Inhalte Interesse zu zeigen, spiegelt wieder, was der Einzelne von der Gesellschaft will: Seine Ruhe und Geld ! Solche Vorbilder haben wir genug, die uns das vorleben...

Viele Grüße aus Kiew,

Jörg
 
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Letzte Änderung: 09.06.2009 20:12 von iovialis.
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#47
Martina (Benutzer)
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Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 1  
Soweit ich das jetzt verstanden habe, geht es Jörg darum, das Grundeinkommen an die Vermittlung einer gewissen "Sozialkompetenz" zu koppeln. Wer keine Lust darauf hat, bekommt ein "garantiertes Minimum" und basta. Anderfalls erklärt sich die Person dazu bereit, Wissen über sich und die Gesellschaft zu lernen, bzw. selbst Erfahrungen in diesem Bereich machen. Die Links von Henrik sind dazu sehr interessant, weil sie mitunter eine Methode aufzeigen, während Jörg mehr auf Wissensinhalte eingeht.

Trotzdem bleibt diese "Sozialkompetenz" nicht überprüfbar! Oder ist die "Ausbildungszeit" wirklich ausreichend? Das verleitet allerdings, wie Jörg sagt, zur bloßen "Anwesenheitspflicht", ohne an den (versuchten) vermittelten Inhalten interesse zu haben.

Letztlich dreht sich die Frage beim Grundeinkommen wirklich nur um die Reife des Menschen. Die einen setzen sie stillschweigend voraus, weil sie von einem positiven Menschbild ausgehen; die anderen lehnen das Grundeinkommen ab, weil sie dem Mensch die genannte Kompetenz absprechen; und eine dritte Gruppe, zu der wohl Jörg zählt, will den Menschen zu dieser "Sozialkompetenz" schulen.

Ich will ein Grundeinkommen - zumindest für mich -, weil ich mich sozial kompetent fühle; allerdings fange ich zu zweifeln an, ob ich ein Grundeinkommen für wirklich alle will, da sich deren Kompetenz nicht überprüfen läßt. Und langsam begreife ich, daß das Grundeinkommen diese Kompetenz nicht durch die alleinige Zahlung von Geld erzeugen läßt. Begleitende Maßnahmen sind dringend erforderlich. Der "Führerscheinansatz" macht also durchaus Sinn.
 
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#48
HMayer (Benutzer)
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Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 0  
So ein Blödsinn! Götz Werner sagt, dass man zwar selbst arbeiten würde, aber anderen nicht zutraut, arbeiten zu gehen. Genau das gleiche trifft hier zu! Dieser Drescher ist gefährlich für die Idee des Grundeinkommens, da er Bedingungen aufstellen will, die jeder Vernunft entbehren!
 
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#49
iovialis (Moderator)
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Geschlecht: männlich Projekt Jovialismus Ort: Kiew Geburtstag: 1973-07-07
Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 2  
Sehr geehrter Herr Mayer,

das Bürgergeld von Dieter Althaus kennt auch zwei unterschiedliche Höhen des Grundeinkommens, die sich am Einkommen orientieren. Der Einzelne kann sich jeweils dafür entscheiden. Zum anderen ist mir kein Modell bekannt, das nicht den Unterschied zwischen Kinder- und Erwachsenengrundeinkommen kennt.

Der Begriff "Bedingungsloses Grundeinkommen" suggeriert leider eine absolute Bedingungslosigkeit, die überhaupt nicht möglich ist.

Götz Werner ist immer sehr provokativ in seinen Aussagen, um die Denkblockaden zu durchbrechen. Ihn deshalb als Maß aller Dinge zu benutzen, finde ich reichlich übertrieben. Das Grundeinkommens ist eine Überzeugungs- und Glaubenssache, wie man den Menschen sieht und sehen will. Ob er sich dann tatsächlich als solcher offenbart, wird sich zeigen. Ist es aber moralisch zulässig, es an einer Gesellschaft zu testen?

Ihre Warnung übergehe ich einfach...

Viele Grüße aus Kiew,

Jörg Drescher
 
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#50
bertramkraus (Benutzer)
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Aw: Führerschein fürs Grundeinkommen vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 0  
Hallo,
"Mobilität und Verkehr" sind sozialpsychologisch immer hervorragende Beispiele für die Betrachtung sozialer und gesellschaftlicher Bedingungen und menschlichen Verhaltens und Handelns. Ein Führerschein berechtigt im allgemeinen nicht zur Teilnahme am Verkehr, sondern nur zur Führung eines entsprechenden Fahrzeuges, dass im Verkehr zugelassen wird. Mit dieser Berechtigung ist keine allgemeine soziale Kompetenz verknüpft, sondern lediglich eine Regelkompetenz. Diese besagt kaum mehr als das jeder Fahrzeugführer die geltenden Regeln anerkennt und sich daran orientieren soll (als Maß). Es ist ein formaler Akt der an ein System von meist sanktionsbewehrten Regeln andockt.Ich unterwerfe mich also einem Regelsystem (Verkehr), dass meine persönliche Freiheit in ganz erheblichem Umfang begrenzt. Es liegt trotzdem immer noch am Individuum, ob wann, wie und wo er sich dem fügt oder sich anders entscheidet.
In diesem System hat man es immer mit relativen Freiheitsgraden zu tun.
Zieht man die Analogie zur "Arbeit" ist es die durch Ausbildung erzielte Qualifikation, der Beruf, der zu Teilnahme am Berufs-/Arbeitsleben nicht allein berechtigt, sondern zum Erwerb einer dieser Qualifikation angemessenen Berufstätigkeit und Bezahlung. Für diese gilt im übrigen auch das oben Gesagte.
Dergleichen regelgeleitete Freiheiten sind uns also nicht fremd und wir können ganz gut damit leben. Ein "Führerschein“ für ein Grundeinkommen wirkt zwar auf den ersten Blick befremdlich, weist aber auf Dimension der gesellschaftlichen Praxis hin, der sich auch ein BGE nicht entziehen kann. Ein BGE wird, mindestens während seiner Implementation, regelgeleitet sein und damit nur vom Prinzip her bedingungslos. Es ist trotzdem wichtig an der Bedingungslosigkeit als Prinzip festzuhalten und sie dann auch zu realisieren. Der Weg ist hier nicht das Ziel.
Ein fortwährender "Führerschein" für ein Grundeinkommen ist trotzdem auch eine contradictio in adjecto, ein Widerspruch in sich selbst. Es wäre etwa so, als würde man "jeder/m" die Teilhabe an gesellschaftlichen Leben/Verkehr garantieren und dann entscheidet doch irgendeine Instanz oder soziale Bedingung über den Zugang . Oder "jeder/m" Qualifizierten einen Arbeitsplatz zusichern, aber dann zu sagen der Markt entscheidet darüber. Diese Wiedersprüche bestehen jetzt zuhauf und sind m.E. die besten Argumente für ein BGE. Letzteres ist nicht frei von Widersprüchen, es sei denn, wir setzen auf die emanzipatorische Wirkung: Die Änderung dessen , was Arbeit derzeit ist und bedeutet ( nämlich Arbeitszeit- und Leistungszwang und ein Programm des sozialen Ausschlusses von Teilen der Bevölkerung), was nichts weniger als eine Änderung der Gesellschaft impliziert. Aber auch umgekehrt: eine Änderung dieser Gesellschaft ist nur über eine Änderung „der Arbeit“ zu haben.
In einer Gesellschaft, die immer nur zwischen Anreiz- und Regelsystemen variiert, ist der sich selbstentfaltende, freie Mensch, der seine wirklichen Interessen erkennt nur schwer vorstellbar und das schwingt auch immer mit: Welchen Anreiz zur Arbeit gibt es noch nach Einführung eines BGE? und -als Subton-wer nicht dient, verdient der was?
Da liegt das Problem. Setze ich diesen „Führerschein“ als formalen Akt einer bedingten Einkommenszahlung, auf die derzeitige Arbeitswelt und Gesellschaft auf, komme ich ohne Systeme der Sanktionierung nicht aus. Diese Systeme hätten dann sicherlich irreversiblen Charakter
Setze ich ihn dagegen als Zwischenlösung für eine sich ändernde Arbeitswelt und Gesellschaft, werden sich, entlang der Veränderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft, diese Zwischenlösungen in Wohlgefallen auflösen. Nicht zuletzt deswegen, weil die Freiwilligkeit (z.B. einer sozialen Arbeit)schließlich zu einer Aufwertung dieser Arbeit führt, gerade weil deren Ertrag nicht mit ökonomischen Begriffen zu messen ist ,weil sie nicht in Form von Ware daherkommt, die durch einen Lohn zu bezahlen ist

P.s.
Rainer Zoll hat das 1994 schon vorgeschlagen in "Staatsbürgereinkommen für Sozialdienste"-O.Negt(Hg.),Die zweite Gesellschaftsreform.
Hier sollte am Ende der Jugendzeit jeder Staatsbürger für eine unbestimmte Zeit sich zu einem freiwilligen sozialen Dienst (Aktivitäten im ökologischen, sozialen und kulturellem Bereich) verpflichten. Damit begründe sich ein Bürgereinkommen, dass einen durchschnittlichen Lebensstandard garantiert. Nach dieser Zeit wird das doppelte oder dreifache der eingesetzten Arbeitszeit Bürgergeld bezahlt, ohne dass eine weitere Verpflichtung bestünde. Dieser Vorschlag, der auch mit dem jetzigen System kompatibel wäre, weist jedoch ebenso darüber hinaus und zwar auf die Veränderung der Arbeit und der Gesellschaft.
Und tatsächlich ist ja ein freiwilliges soziales Jahr möglich, nur bleiben wir hier wieder unseren alten Arbeits- und Leistungsideologien treu und schrecken Jugendliche, mit dem Wunsch ein solches zu absolvieren, mit allen Mitteln der (reinen Markt-)Kunst ab. Es gibt zu wenig Plätze, es wird selektiert, der Lohn deckt nicht mal ansatzweise eine unteren Lebensstandard ab und im Lebenslauf macht sich das auch nicht so gut, es sei denn man studiert noch nebenbei oder macht Praktika.
 
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Letzte Änderung: 11.06.2009 17:31 von bertramkraus.
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