Wie begründet sich das Grundeinkommen? Welche Aspekte gehören zum Grundeinkommen? Darüber schreiben Autoren in dieser Kategorie und geben ihre Meinung wieder, die nicht zwingend die der Portalbetreiber entspricht.
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Sonntag, 13. 06 2010 |
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Mich erreichte ein Leserbrief an die Nürnberger Nachrichten zu dem Artikel "dm-Gründer: 1000 Euro und Würde für alle" mit der Bitte, ihn anonym zu veröffentlichen. Darin wird Kritik an Götz Werner geübt und sein Engagement für das Grundeinkommen hinterfragt. Hier der Leserbrief in voller Länge - unzensiert und ungekürzt.
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Dienstag, 25. 05 2010 |
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Es wird immer wieder aus den Reihen der Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens nach „guten Argumenten“ gegen diese Idee gefragt. Dieser Aufsatz soll diesem Wunsch gerecht werden. Die ersten drei Argumente beziehen sich dabei eher auf die Bedingungslosigkeit, als gegen das Grundeinkommen selbst:
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Geschrieben von Christopher Bodirsky
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Samstag, 20. 02 2010 |
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Vor kurzem feierten die Hartz-Gesetze ihr 5-jähriges Jubiläum. Die Initiatoren lobten sich selbst und gestanden lediglich 'Optimierungsbedarf' zu. Das Bundesverfassungsgericht erklärt kurz darauf die Berechnungsmethode für unzulässig – wohlgemerkt nur die Berechnungsmethode, nicht die Höhe der Beträge! Wenige Wochen später meldete sich Roland Koch in bekannter Weise zu Wort – und bevor man sich erholen konnte, schwappte eine „Westerwelle“ über das Land. Seitdem ist die FDP wieder im Aufwind (10% statt bisher 7%), und viele Kommentatoren beklagen zwar den völlig unpassenden Vergleich mit dem alten Rom, geben aber zu bedenken, dass die Kernfrage durchaus richtig sei: Nämlich dass der, der arbeitet, mehr Geld haben soll als der, der nicht arbeitet. Viele haben noch nicht verstanden, dass hier auf eine ganz perfide Art und Weise ein Generalangriff auf unseren Sozialstaat gestartet wurde, und lassen sich von der völlig überzogenen Wortwahl ablenken. Denn Westerwelle versteht sein Handwerk: Indem er eine tatsächliche Ungerechtigkeit anprangert, will er den sozialen Konsens in unserem Land aufkündigen – zu Gunsten der selbsternannten „Leistungsträger“.
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