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Heute wurde im UN-News-Center ein Artikel veröffentlicht,
der darüber berichtet, dass sich ein Gremium auf höchster Ebene der Vereinten
Nationen mit einem Grundeinkommen und einer Gesundheitsversorgung für alle beschäftigte.
So heißt es in der Einleitung, dass dies nicht nur als Maßnahme zu verstehen
sei, um Frieden und Stabilität zu sichern, sondern auch, um das
Wirtschaftswachstum zu erhöhen.
Laut dem Artikel äußerte sich Ban Ki-moon mit folgenden
Worten zu dem Bericht, der ihm in der UN-Zentrale in New York von Michelle
Bachelet, der Vorsitzenden der Beratergruppe, übergeben wurde: „Dies ist ein entscheidender Bericht, der in
einer kritischen Zeit kommt.“
„Überall sorgen sich Menschen um ihre Zukunft, sind über die
Wirtschaft frustriert und von ihren Politikern enttäuscht. Die Gewährung von
sozialem Schutz für alle ist entscheidend, um eine fairere, teilhabe-gewährende
und gerechtere Gesellschaft zu schaffen.“
Der Bericht des Gremiums, das von der ILO in Zusammenarbeit
mit der WHO eingerichtet wurde, ging an die Führer der G20-Staaten, die sich nächste Woche in Cannes (Frankreich) zu ihrem nächsten
Gipfel treffen. Laut dem UN-Artikel reagierten Mitglieder der G-20 auf
vorläufige Schlüsse des Berichts, indem sie bekräftigten, ihre sozialen Maßnahmen
zur Armutsbekämpfung auszudehnen, die Wirtschaft zu stimulieren und den
Einflüssen von Wirtschaftskrisen entgegenzuwirken.
In jedem Fall sollen die G-20-Führer über einen „Aktionsplan“
nachdenken, um solche Grundsicherungen auf nationalem Niveau einzuführen, die
durch bestehende und neue Finanzierungsmechanismen gewährleistet werden
könnten.
Bachelet sagte laut dem Artikel dazu: „Sozialschutz
auszudehnen ist eine „Win-Win-Investition“, die sich sowohl kurzfristig
auszahlt, indem es als makroökonomischer Stabilisierer wirkt, als auch
langfristig, durch den Einfluss auf die menschliche Entwicklung und
Produktivität.“
Der ILO-Generaldirektor, Juan Somavia, sagte: „Soziale
Grundsicherungen sind notwendig, machbar und effektiv. Kürzungen in sozialen
Sicherheitsprogrammen als Teil von Finanzkonsolidierungspaketen könnten die
Umkehrbarkeit schwächen... Durch eine wiederholte Bestätigung, Sozialleistungen
zu erweitern, können die G-20-Führer dazu beitragen, das Vertrauen der Menschen
wiederzugewinnen, was eine Voraussetzung für Marktvertrauen ist.“
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