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Vereinte Nationen schlagen Grundeinkommen vor
Geschrieben von Jörg Drescher    Bookmark and Share
Donnerstag, 27. 10 2011

Heute wurde im UN-News-Center ein Artikel veröffentlicht, der darüber berichtet, dass sich ein Gremium auf höchster Ebene der Vereinten Nationen mit einem Grundeinkommen und einer Gesundheitsversorgung für alle beschäftigte. So heißt es in der Einleitung, dass dies nicht nur als Maßnahme zu verstehen sei, um Frieden und Stabilität zu sichern, sondern auch, um das Wirtschaftswachstum zu erhöhen.

 

Laut dem Artikel äußerte sich Ban Ki-moon mit folgenden Worten zu dem Bericht, der ihm in der UN-Zentrale in New York von Michelle Bachelet, der Vorsitzenden der Beratergruppe, übergeben wurde: „Dies ist ein entscheidender Bericht, der in einer kritischen Zeit kommt.“

 

„Überall sorgen sich Menschen um ihre Zukunft, sind über die Wirtschaft frustriert und von ihren Politikern enttäuscht. Die Gewährung von sozialem Schutz für alle ist entscheidend, um eine fairere, teilhabe-gewährende und gerechtere Gesellschaft zu schaffen.“

 

Der Bericht des Gremiums, das von der ILO in Zusammenarbeit mit der WHO eingerichtet wurde, ging an die Führer der G20-Staaten, die sich nächste Woche in Cannes (Frankreich) zu ihrem nächsten Gipfel treffen. Laut dem UN-Artikel reagierten Mitglieder der G-20 auf vorläufige Schlüsse des Berichts, indem sie bekräftigten, ihre sozialen Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auszudehnen, die Wirtschaft zu stimulieren und den Einflüssen von Wirtschaftskrisen entgegenzuwirken.

 

In jedem Fall sollen die G-20-Führer über einen „Aktionsplan“ nachdenken, um solche Grundsicherungen auf nationalem Niveau einzuführen, die durch bestehende und neue Finanzierungsmechanismen gewährleistet werden könnten.

 

Bachelet sagte laut dem Artikel dazu: „Sozialschutz auszudehnen ist eine „Win-Win-Investition“, die sich sowohl kurzfristig auszahlt, indem es als makroökonomischer Stabilisierer wirkt, als auch langfristig, durch den Einfluss auf die menschliche Entwicklung und Produktivität.“

 

Der ILO-Generaldirektor, Juan Somavia, sagte: „Soziale Grundsicherungen sind notwendig, machbar und effektiv. Kürzungen in sozialen Sicherheitsprogrammen als Teil von Finanzkonsolidierungspaketen könnten die Umkehrbarkeit schwächen... Durch eine wiederholte Bestätigung, Sozialleistungen zu erweitern, können die G-20-Führer dazu beitragen, das Vertrauen der Menschen wiederzugewinnen, was eine Voraussetzung für Marktvertrauen ist.“




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