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Die Vererbung der Ungleichheit |
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Dienstag, 17. 05 2011 |
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Neben der heutigen Meldung, dass sich die FDP für ein Kinder- Grundeinkommen statt des Elterngeldes einsetzt, schreibt die FTD etwas über Samuel Bowles. Zwar geht der Artikel nicht direkt über ein Grundeinkommen, dennoch enthält er ein wirtschaftliches Argument dafür:
Dass Ungleichheit eindeutig schädlich ist und politisch bekämpft werden sollte, ist vor allem in den USA bislang noch eher eine Außenseitermeinung. Bowles argumentiert dabei rein ökonomisch: "Ungleichheit erzeugt gesellschaftliche Konflikte, und das bedeute eine Vergeudung von Ressourcen." Er schätzt, dass in den USA auf drei Menschen, die etwas produzieren, einer kommt, der das Ergebnis bewacht. Dazu zählen etwa Wachschutz, Polizei, IT-Spion oder Soldaten. "Je größer die Ungleichheit, um so mehr Bewachung ist nötig." Um diese Vergeudung von Ressourcen zu vermeiden, sollten Politiker daher alles daran setzen, sie zu senken.
Bowles ist kein Unbekannter, wenn es ums Grundeinkommen geht. So berichtete BIEN im Newsletter Nr. 16 vom Mai 1993 über einen Artikel von Bowles.
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