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Wie n-tv.de berichtet, ist heute, am 7. April, Weltgesundheitstag. Einleitend wird dazu Cicero erwähnt, der vor mehr als 2000 Jahren gemeint haben soll, dass er lieber gesund als reich wäre. In dem Artikel ist weiter die Rede davon, dass Gesundheit nicht nur eine rein körperliche Unversehrtheit beinhalte, sondern auch einen als gut empfundenen psychischen Zustand und ein befriedigendes Gefühl auf der sozialen Ebene. Der Gesundheitswissenschaftler Klaus Hurrelmann definiert dementsprechend Gesundheit auch als Balance zwischen inneren Möglichkeiten und Zielen und äußeren Lebensbedingungen.
Der Text endet mit den Worten: Gesundheit ist laut Verfassung der WHO von 1946 ein Grundrecht jedes Menschen. Sie besitzt überall auf der Welt einen hohen gesellschaftlichen Wert. So gelten der gesundheitliche Zustand und die Lebenserwartung in der Bevölkerung als Indikator für die Lebensqualität in einer Gesellschaft.
Wenn Gesundheit Ausdruck der Lebensqualität ist, sollte sich die Politik für den Schutz und Erhalt dieses Grundrechts einsetzen. Das heißt konsequenterweise, dass der Einzelne Lebensbedingungen vorfinden soll, die ihm ein gesundes Leben ermöglichen. Ein Grundeinkommen könnte hier ansetzen. Wenn Gesundheit, wie der Artikel meint, mehr ist, als die Abwesenheit von Krankheit, so ist Reichtum auch mehr als die Abwesenheit von Armut. Das bedeutet für das Grundeinkommen, dass es nicht zur Armutsbekämpfung dienen kann, sondern, wie Gesundheit, zur Ermöglichung eines zufriedenen Lebens.
Vielleicht sollte sich das Herr Rösler (FDP), derzeitiger Gesundheitsminister und zukünftiger Parteichef und Vizekanzler, einmal zu Herzen nehmen – schließlich ist er Arzt.
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