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Das Grundeinkommen eint – selbst die Gegner aus unterschiedlichen Parteien, wie das Beispiel Sahra Wagenknecht (Die Linke) und Andrea Ypsilanti (SPD) zeigt. Wie der Tagesspiegel berichtet, gab es Uneinigkeit in vielen Punkten, aber von beiden einhellig: es gäbe gute Gründe gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
Leider wurden die „guten Gründe“ nicht genannt. Aber es lässt sich erahnen, dass man den Empfängern nicht zutraut, mit ihrer (neu gewonnenen) Freiheit umzugehen, da sie es offenbar noch nie gelernt haben. Der Freiheitsbegriff schmeckt im linken Parteispektrum nicht sonderlich, da das Liberale gerne mit dem „Neoliberalismus“ verwechselt wird.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen findet seine Gegner dort, wo man es scheut, Freiheit zu lehren. Denn Freiheit ist dann gefährlich, wenn der Umgang damit nie richtig erlernt wurde. Ein Grund gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist mit Sicherheit die notwendige Verantwortung, die der Einzelne auch für die Gemeinschaft übernehmen muss, ohne jemals wirklich darauf vorbereitet worden zu sein.
Aber statt Vorbereitungen zu treffen, dass jeder Einzelne diese Verantwortung übernimmt (Stichwort: Emanzipation), wollen wenige Verantwortung tragen, die mit dem Begriff „Macht“ gleichgesetzt werden kann. Deshalb ist es kein Wunder, dass die heute Mächtigen (die eigentlich die Verantwortlichen sein sollen, aber dazu nicht zur Rechenschaft herangezogen werden wollen) keine Lust auf ein bedingungsloses Grundeinkommen haben, da sie ein Stück ihrer Macht abgeben müssten.
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