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"BGE als Antwort auf die Krise der Arbeitsgesellschaft
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Sonntag, 13. 12 2009

Auf dem Blog von Manuel Franzmann wird auf eine BGE-Buch-Neuerscheinung hingewiesen:

Sammelband "Bedingungsloses Grundeinkommen als Antwort auf die Krise der Arbeitsgesellschaft"

Mit Durchführung der Schröderschen Arbeitsmarktreformen ist der schon einmal in den 1980er Jahren diskutierte Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens und die mit ihm verbundene Diagnose einer »Krise der Arbeitsgesellschaft« in die reformpolitische Debatte zurückkehrt.
Sie bilden eine »Antithese« zu dem in Deutschland von der rot-grünen Bundesregierung eingeführten Modell der »aktivierenden Arbeitsmarktpolitik«, das unter anderem eine Kultur des Misstrauens gegenüber Arbeitslosen institutionalisiert hat. Vor diesem Hintergrund versammelt das Buch sozialwissenschaftliche Diskussionsbeiträge. Im Anschluss an eine Rekapitulation dieser Diagnose, die in Deutschland erstmals von Hannah Arendt prononciert formuliert wurde und wie eine »Wiederkehr des Verdrängten« eine Renaissance erfährt, folgen darauf bezogene zeitdiagnostische Fallrekonstruktionen sowie Beiträge zu Fragen der Realisierung des Grundeinkommensvorschlags. Das Buch enthält darüber hinaus ein Dutzend ausgewählter Karikaturen von Greser & Lenz. Ausführliche Informationen finden sich auf den Internetseiten des Velbrück-Verlages.

Das Buch wird ab Anfang Januar im Handel für 29,90 Euro broschiert verfügbar sein (ISBN 978-3-938808-76-4) und dann auch parallel als pdf-Datei kostenfrei angeboten im Sinne des Open-Access-Gedankens. Nähere Informationen dazu folgen zu einem späteren Zeitpunkt.




Kommentare (1)
RSS Kommentare
1. Geschrieben von: Daniel Kuneck am 13-12-2009 13:34 - Registriert
 
 
Eines der Hauptprobleme des BGE ist der Umstand, dass sich die Befürworter nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können. Jeder kocht sein eigenes Süpchen. Das erschwert zum einem die Außendarstellung, zum anderen ist es für die Gegner sehr einfach "Minderheitenmeinungen" zu ignorieren bzw. zu denunzieren. Das es trotzdem voran geht ist der langsamen sich bildenden gesellschaftlichen Erkenntnis geschuldet, dass uns das jetzige System in den Abgrund führt.
 
 
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