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Petition zur Finanztransaktionssteuer ist (offenbar) durch |
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Mittwoch, 9. 12 2009 |
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Wie Ronald Blaschke auf der Seite des Netzwerks Grundeinkommen schreibt, seien die notwendige 50.000 Unterschriften für die Petition zur Finanztransaktionssteuer erreicht worden. Er bezieht sich dabei auf die Aussage der Seite Steuer gegen Armut, die für die Petition verantwortlich zeichnet. Auf der Online-Seite zur Petition der Bundesregierung sind allerdings nur 36.782 Onlineunterschriften registriert. Entsprechend muss man sich auf die Aussage der Initiatoren verlassen.
Leider werden auf der Seite des Netzwerks Grundeinkommen nur Modelle genannt, die von Herrn Blaschke akzeptiert sind. So fehlt zum Beispiel das Dilthey-Modell, das ebenfalls eine Art der Finanztransaktionssteuer vorsieht. Darin heißt es zur Begründung (Seite 9/10):
Um die Kapitalkonzentration in erträglichem Rahmen zu halten, sieht das Dilthey-Modell eine Sozial-Kapitalumsatzsteuer vor.
Diese Steuer wird immer dann erhoben, wenn Geld vom reinen Zahlungsmittel zu einer Anlageform mit Waren-Charakter wechselt. Dies ist z.B. beim Aktienhandel der Fall.
Durch die Sozial-Kapitalumsatzsteuer soll u.a. die steuerliche Ungleichbehandlung der Kapitalrenditen bei Anlagen in Produktionsvermögen und Geldanlagen egalisiert werden.
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