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Weltrekord - aber kein Ton vom Grundeinkommen |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Freitag, 23. 10 2009 |
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Folgendes ist als Einleitung auf den Seiten der UN-Millenniumkampagne zu lesen:
Die Erwartungen wurden sogar noch übertroffen: In mehr als 120 Ländern
nahmen 173 Millionen Menschen vergangenes Wochenende an über 3000 Stand
Up-Events teil, um von ihren Politkern die Umsetzung der
Millenniumsziele einzufordern. Damit erreicht der Stand Up 2009 nicht
nur einen neuen Guinness-Weltrekord, sondern erhält auch eine ungeheure
politische Symbolkraft: "Dieses Wochenende haben viele engagierte
Menschen in Deutschland und der ganzen Welt eine klare Botschaft an die
Regierenden gesandt," erklärt Dr. Renée Ernst, Beauftragte der
UN-Millenniumkampagne. "Sie erwarten von den Politikern, trotz
Finanzkrise die Belange der armen Länder in ihren Entscheidungen zu
berücksichtigen. Wir werden nicht hinnehmen, dass die Armen dieser Welt
die Folgen der Wirtschaftskrise, der Nahrungsmittelkrise und des
Klimawandels ertragen müssen, die sie nicht zu verantworten haben."
Auf der einen Seite bestimmt ein Erfolg, dass so viele Menschen Armut verneinen, auf der anderen Seite enttäuscht es, dass kein Konzept vorgeschlagen wird, wie Armut zu verhindern sei. Dabei wird das Grundeinkommen gerne als Idee beschrieben, ein wirksames Mittel gegen Armut zu sein. Das zeigt zum Beispiel das Pilot-Projekt in Namibia.
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