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Frank Thomas vom Forum Grundeinkommen stellt mehrere Fragen in Bezug auf ein Grundeineinkommen im Zusammenhang mit dem Soldatensein:
Soldaten streben nach Sicherheit. Für sich und andere. Ein sicherer
Sold verspricht wirtschaftliche Sicherheit. Auch für Familien. Wie
viele Soldaten würden nicht Zeitsoldat werden, Berufssoldat, wenn
bekannt wäre welchen hohen Risiken ihre körperlich, seelische und
geistige Gesundheit ausgesetzt wird. Was würden Soldaten tun wenn ihnen
unabhängig von ihrem Job ein Einkommen garantiert würde, allen Soldaten
auf dieser Erde? Wie viele Söldner, wie viele Soldaten würden noch ihre
Gesundheit in Gefahr bringen, ihr Leben und das anderer zerstören, wenn
nicht nur ihr Sold ein gutes Auskommen und eine gute Rente verspräche,
sondern auch ein Bedingungsloses Grundeinkommen?
Diese Fragen werfen weitere auf, die mit der Einführung eines Grundeinkommens im Alleingang eines Staates verbunden sind. Angenommen, die Ukraine oder Georgien würde ein Grundeinkommen einführen; der "große Bruder" Russland dürfte zum einen dieser Idee nicht gerade aufgeschlossen gegenüberstehen und zum anderen bestehen geopolitische Interessen an den genannten Ländern. Wenn die Moral der "Streitmacht" durch ein Grundeinkommen entsprechend geschwächt ist, dürfte es für Russland ein Leichtes sein, militärisch zu intervenieren.
Entsprechend verhält es sich mit einem Grundeinkommen ähnlich, wie im "Kalte Krieg", als die militärische Aufrüstung dazu diente, vor Angriffen abzuschrecken - wer alle Waffen (und Soldaten) abschafft, macht sich angreifbar...
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