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Ukraine und Grundeinkommen |
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Mittwoch, 7. 10 2009 |
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Am 28. September 2009 wurde in dem Journal "Buzines" erstmals in den ukrainischen Print-Medien ein zweiseitiger Artikel über das Grundeinkommen veröffentlicht. Dies war eine Reaktion auf das Symposium, das am 16. September 2009 im Rahmen der Woche des Grundeinkommens stattfand.
Der Text ist als deutsche Übersetzung auf dem ukrainischen BGE-Portal nachzulesen. Darin heißt es am Ende:
Das Besondere am BGE ist, dass es die besten Züge des Kapitalismus und Sozialismus vereint. Jeder bekommt ein gewisses Minimum, das für sein Überleben notwenig ist, aber dabei werden die Preise weiterhin auf dem Marktweg gebildet und die freie Marktwirtschaft bleibt völlig gesichert. Doch die jetzige Krise, die von vielen als Systemkrise des Kapitalismus bezeichnet wird, ist durch eine Überproduktion und geringere Nachfrage hervorgerufen: Das heißt, die Menschen haben nicht genug Mittel, um alle erzeugten Waren zu konsumieren. Es ist das gleiche Problem, vor dem der Kapitalismus während der großen Depression stand – erinnern wir uns an Henry Ford, der sagte: „Ich bezahle meinen Arbeitern soviel, dass sie auch meine Autos kaufen können.“ Die Einführung eines BGEs erlaubt es, das Problem der sinkenden Nachfrage zu lösen: Offenbar wird die erste Stufe bei der Einführung des neuen Systems mit einem großen Konsumrausch begleitet. Danach wird sich die Wirtschaft wieder erholen und das Wachstum auf eine neue, stabile Grundlage gestellt.
Der Original-Text des Artikels (der von einem ukrainischen Journalisten geschrieben wurde) enthielt noch weitere Informationen, die leider gestrichen wurden - ansonsten wäre der Text allerdings noch zwei Seiten länger geworden...
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