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Christopher Ray schreibt auf FAKTuell :
Die ersten Anrufe erreichten mich noch während der
Hochrechnung, am Wahlabend. Seither kann ich die Anrufer kaum noch
zählen, die mit der Wahl von Westerwelles FDP das Bedingungslose
Grundeinkommen als (Zitat) "vorzeitig begraben" oder "in die
Unendlichkeit verschoben" sehen.
Dabei stand es noch nicht einmal
zur Wahl. Nicht wirklich. Keine Partei hat es zur Wahl gestellt. Ein
paar Einzelkämpfer aus der Szene. Gut. Aber davon konnte man sich jetzt
wirklich nicht ernsthaft die Einführung des BGE erhofft haben.
"Aber die LINKE, die Katja…", murmelten einige der Anrufer.
Nicht
sehr überzeugt. Kein Wunder. Solange Gregor Gysi glaubt, ein
Bedingungsloses Grundeinkommen ginge zu Lasten der Arbeitnehmer, ist
von der LINKEN nichts zu erwarten. Die träumen auch nur von
Vollbeschäftigung, wie die anderen Parteien.
Seit gestern Abend, nachdem ich mir nochmals die Veröffentlichungen der
FDP zu "ihrem Bürgergeld" genau angesehen habe, bin ich nicht mehr
beunruhigt. Wenn die FDP ihr Bürgergeld in der Koalition durchsetzen
sollte, ist das ein guter Anfang. Wenn nicht, rutschen sie bei der
nächsten Wahl wieder auf 4 bis 6%. Schließlich handelt es sich beim
FDP-Bürgergeld um das pseudosoziale Hauptthema der FDP.
Das Thema wurde hier im BGE-Portal auch schon einmal aufgenommen: Schwarz-Gelb=Grundeinkommen?
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