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Krise erhöht Lebenserwartung |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Dienstag, 29. 09 2009 |
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Vielleicht brauchen wir einfach öfters Krisen, statt für alle ein Grundeinkommen? Denn Spiegel-Online berichtet mit Bezug auf eine Studie von José Tapia Granados und Ana Diez Roux von der University of Michigan in Ann Arbor, dass, einmal abgesehen von der Selbstmordrate, die Lebenserwartung der Amerikaner in in den extremen Krisenjahren zwischen 1930 und 1933 anstieg.
In dem Artikel wird dieses Phämomen damit erklärt, dass sich die gesundheitlichen Folgen einer florierenden Wirtschaft durch den Verlust des Arbeitsplatzes infolge der Krise besserten. In den Jahren des Wirtschaftswachstums seien Arbeitsunfälle häufiger gewesen, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen als typische Folgen von chronischem Stress,
Schlafmangel infolge Schichtarbeit. Starkes Rauchen und Alkohol waren seltener. Außerdem sei der soziale Zusammenhalt in den Familien durch die Krise besser geworden.
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