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Stell Dir vor, das Grundeinkommen ist wählbar und nur ein geringer Anteil der Wahlberechtigten will's haben.
Max Michels beschreibt in "Themen der Zeit" im Artikel "Kein Grund zum Feiern" die Situation auf recht nüchterne, aber ehrliche Weise. Dort heißt es:
Das Grundeinkommen? Vertagt, es stand noch nicht wirklich auf der
Tagesordnung, auch wenn die eifrigen Aktivisten es so gerne glauben
wollten.
Tatsächlich war das Grundeinkommen wählbar, aber offensichtlich macht das Ergebnis der Wahl deutlich, dass es noch nicht die Zeit ist, darüber abzustimmen. Liegt es daran, dass die Bevölkerung noch zu unaufgeklärt ist? Liegt es daran, dass die Bevölkerung immer noch an das Märchen glaubt, dass alles gar nicht so schlimm sei?
Die BGE-Bewegung wird sich, ähnlich der SPD, Gedanken machen (müssen), was zu diesem Ergebnis führte.
Der genannte Artikel umschreibt es nett:
Ein kleiner Trost: eine Gesellschaft, die sich darüber beschwert, dass
Frank Plasberg beim Fernsehduell zwischen den Regierungsbeamten Merkel
und Steinmeier keine Krawatte trug, hat wohl auch nichts anderes
verdient. Normal.
Die konkrete Forderung: Wir lassen den Kopf nicht hängen...
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