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Kopf nicht hängen lassen...
Geschrieben von Jörg Drescher    Bookmark and Share
Montag, 28. 09 2009

Stell Dir vor, das Grundeinkommen ist wählbar und nur ein geringer Anteil der Wahlberechtigten will's haben.

Max Michels beschreibt in "Themen der Zeit" im Artikel "Kein Grund zum Feiern" die Situation auf recht nüchterne, aber ehrliche Weise. Dort heißt es:

Das Grundeinkommen? Vertagt, es stand noch nicht wirklich auf der Tagesordnung, auch wenn die eifrigen Aktivisten es so gerne glauben wollten.

Tatsächlich war das Grundeinkommen wählbar, aber offensichtlich macht das Ergebnis der Wahl deutlich, dass es noch nicht die Zeit ist, darüber abzustimmen. Liegt es daran, dass die Bevölkerung noch zu unaufgeklärt ist? Liegt es daran, dass die Bevölkerung immer noch an das Märchen glaubt, dass alles gar nicht so schlimm sei?

Die BGE-Bewegung wird sich, ähnlich der SPD, Gedanken machen (müssen), was zu diesem Ergebnis führte.

Der genannte Artikel umschreibt es nett:

Ein kleiner Trost: eine Gesellschaft, die sich darüber beschwert, dass Frank Plasberg beim Fernsehduell zwischen den Regierungsbeamten Merkel und Steinmeier keine Krawatte trug, hat wohl auch nichts anderes verdient. Normal.

Die konkrete Forderung: Wir lassen den Kopf nicht hängen...




Kommentare (2)
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1. Geschrieben von: Erik Völter am 28-09-2009 17:39 - Registriert
 
 
Es gibt eigentlich keinen Grund den Kopf hängen zu lassen. Wenn man dem Link: http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de/index.html#BGE-Ergebnisse glauben schenken darf, haben rund 2097600 Menschen ihre Stimme einem Grundeinkommen Befürworter gegeben. Das lässt doch auch hoffen und zeigt, Grundeinkommen ist wählbar. Immerhin gute 5% :-)
 
2. Geschrieben von: Guido Riga am 28-09-2009 18:28 - Registriert
 
 
Die BGE-Bewegung muß sich Gedanken machen,nur gemeinsam ist die Bewegung stark.Die Zeit ist reif für eine starke emanzipatorische BGE-Bewegung! Wann den sonst ? Die Mainstream Medien und die Kapitalvertreter werden nie ein Interesse an einem emanzipatorischen Grundeinkommen haben. 
Macht es wie die Piraten oder Obama in seinem Wahlkampf (ohne Partei zu sein),jeder kann mitmachen und sich auf irgendeine Art einbringen,völlig basisdemokratisch und die getroffenen Entscheidungen werden dann gemeinsam entschieden/offensiv vertreten.
 
 
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