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Götz Werner - einer unter 40 |
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Donnerstag, 24. 09 2009 |
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Spiegel-Online veröffentlicht Berichte von 40 Personen unter dem Motto "Wie tickt die Republik vor der Wahl?" Darunter ist auch Götz Werner, der sein Lieblingsthema Grundeinkommen vertritt. Seine Antwort auf die Frage, was die Politik für ihn tun könne:
Mein großes Interesse ist die Initiative mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen, was eigentlich ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel ist. Das heißt, dass der Mensch eine Teilhabe erhält - nämlich das Grundeinkommen - aus dem heraus er teilnehmen kann. Da kommt es auf die Politiker drauf an, dass sie sich auf so einen Paradigmenwechsel einlassen. Wie wäre denn das, wenn wir das einmal anders denken? Indem wir sagen, Einkommen ist nicht die Folge der Arbeit, sondern das Einkommen ist die Voraussetzung für die Arbeit. Und das würde den Bismarck'schen Sozialstaat - der vor 130 Jahren einmal eine große Innovation war, aber heute eben im wahrsten Sinne des Wortes ausgedient hat und sich selbst überholt hat, durch seinen Erfolg - das wäre ein neuer Impuls, eine neue Innovation, die auch weltweit eine große Bedeutung hätte.
Offen bleibt, welche Partei Götz Werner wählen wird.
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