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Grundeinkommen wählbar?
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Samstag, 19. 09 2009

In einer Woche ist Bundestagswahl und “Grundeinkommen-waehlen, www.grundeinkommen-waehlen.de ­ eine Initiative von Hartz4-Plattform und Bürgerinitiative Grundeinkommen Wiesbaden ­ fragt, ob man das Grundeinkommen tatsächlich wählen kann. “Unser Resümee nach einem turbulenten Grundeinkommenswahlkampf lässt eine gespaltene Grundeinkommens-Bürgerbewegung erkennen,³ stellt Brigitte Vallenthin, Sprecherin der Initiative fest. “Es gibt einmal die Protagonisten ­ mit und ohne Parteibuch, die professionell PR-gemanagt werden. Daneben mühen sich parteilose Direktkandidaten, die zwar die Bodenhaftung zur Basis der Bürgerbewegung nicht verloren haben, aber wohl aussichtslos zur Seite gedrängt wahlkämpfen.

Nach Ansicht der Wahlinitiative Grundeinkommen-waehlen ist während des Wahlkampfes aus der spontanen Idee, Kronen zu verschenken, eine perfekt organisierte PR-Kampagne mit goldlackiertem Wahlkampfmobil geworden. Die entspreche weder der mit dem Grundeinkommen verbundenen gesellschaftlichen Idee für eine neue Kultur der politischen Willensbildung. Noch sei sie basisdemokratisch aus der Bürgerbewegung entstanden. Und sie verletze mit mangelndem Gefühl für die gesellschaftliche Realität auch die Arbeitslosen und um ihren Arbeitsplatz bangenden, wenn sie einen Slogan kreiert wie: “Die neue Farbe der arbeit ist ... Gold!

Grundeinkommen-waehlen bleibt deshalb weiterhin beim zivilen Ungehorsam: “Wir wollen ein Signal setzen und zur Wahl gehen aber ungültig wählen ­ damit die Politik endlich aufwacht,³ so Brigitte Vallenthin.

Quelle: Presseerklärung Wiesbaden, 19. September 2009


Kommentare (2)
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1. Geschrieben von: Guido Riga am 19-09-2009 22:51 - Registriert
 
 
Bevor ich ungültig wähle,wähle ich doch lieber "die Linke" als sozialer Gegenpol zu allen übrigen Bundestagsparteien, egal wie die Wahl ausgeht werden sich CDU/FDP/SPD am meisten ärgern über eine starke "Linke"und das ist das beste was man machen kann,den Regierungsparteien und angehende Regierungsparteien (übrigends die seit Bestehen der Bundesrepublik ununterbrochen regieren)einen Denkzettel verpassen !!!
 
2. Geschrieben von: Stefan Tiedje am 22-09-2009 11:48 - Registriert
 
 
Ich schlage vor, zur Partei des größten Vertrauens zu gehen, und in dieser die Diskussion in Gang zu setzen.  
Mir scheint in allen Parteien ist dies möglich. 
Noch taucht es als Wahlkampfthema nicht auf, in 4 Jahren könnten wir mit einer solchen Strategie jedoch schon weiter sein. Der Wahlkampf 2013 für ein BGE beginnt jetzt...
 
 
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