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Schwarz-Gelb = Grundeinkommen? |
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Mittwoch, 9. 09 2009 |
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Wie das Schwabacher Tagblatt in einer Vorstellung des FDP-Kandidaten Peter Weinlich berichtet, der im Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach als Direktkandidat antritt, wünscht sich Weinlich ein Grundeinkommen unter einer schwarz-gelben Regierung.
Einige Umrisse der neuen Politik: Mit einem vereinfachten Steuersystem
und niedrigeren Sätzen soll die Wirtschaft aus der Krise kommen. Ein
garantiertes Grundeinkommen von 662 Euro ersetzt Hartz IV. Der
Unterschied: «Wer hinzuverdient, darf einen Teil behalten, so dass es
einen Anreiz zur Arbeit gibt.»
Unklar ist, ob dieses Grundeinkommen bedingungslos ist, ob andere Leistungen wegfallen, die es zusätzlich zu Hartz-IV gibt und wieviel jemand "behalten" darf, wenn er hinzuverdient.
Konform kann man mit der Vorstellung gehen, dass Merkel insgeheim doch eher mit der Fortsetzung der Großen Koalition liebäugelt, allerdings mit einer schwächeren SPD. Sie könnte sich dann nämlich darauf hinausreden, dass Reformen eben mit der SPD nicht machbar seien.
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