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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Mittwoch, 9. 09 2009 |
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Mit dem heutigen Artikel setzt sich Ad-Hoc-News mit WW auseinander. Hier nur zwei Zitate:
Reichlich «obskur» findet Nils Diederich, Politikwissenschaftler an der Freien Universität Berlin, diese Bedingungen. «Das hat sektenartige Züge», urteilt der Parteienforscher. Wenn man mit Kuratoriumsgründer Friedrich Schönbeck spricht, könnte man diese Vermutung schnell für bestätigt halten: Ihm sei etwa der Inhalt seines Buches «Grünes Land» «an einem einzigen Tag diktiert worden», sagte er in einem Interview. «Ich stelle mir das Universum bevölkert von hohen geistigen Potenzen vor. Eine hat mich als Schreiber benutzt.»
Im Gespräch mit der ddp streitet er alle Zwänge für die Kanditaten ab: «Wir können denen nichts vorschreiben. Bei uns ist alles locker.» Die Idee mit dem weißen Oberteil etwa sei nur für eine gemeinsame Veranstaltung in Berlin entstanden, bei der man auffallen wollte. Schönbeck ist auch Gründer der «Hoheschule für creatives Management» in Ulm, die auf ihrer Seite mit zahlreichen Referenzen wirbt, unter anderem Deutsche Bank und Deutsche Telekom. Ein Deutsche-Bank-Sprecher widerspricht auf Anfrage: «Wir arbeiten mit diesem Dienstleister nicht zusammen.» Auch die Telekom hat keine Schulungen an Schönbecks Institut vornehmen lassen.
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