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Wie Stern.de am 1. September 2009 in dem Artikel "Arbeit macht Millionen Menschen krank" schreibt, berichtet das Statistische Bundesamt darüber, dass insgesamt 6,3 Prozent aller Beschäftigten durch ihre Arbeit krank werden.
In dem Artikel heißt es außerdem, dass die meisten Beschäftigten ihre Arbeit als gesundheitlich belastend ansehen würden. So gab jeder achte Erwerbstätige an, bei der Arbeit psychischen Belastungen ausgesetzt zu sein, die sich negativ auf das Wohlbefinden und damit auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Die dominierenden Faktoren seien hierbei der Zeitdruck und die Arbeitsüberlastung. Mit deutlichem Abstand hierzu wurden spezifische personenbezogene Gründe wie Mobbing oder Belästigung (0,8 Prozent) oder gar Gewalt oder Gewaltandrohung (0,3 Prozent) genannt.
Wie kann dann die Bundesregierung noch mehr Menschen Arbeit versprechen, wenn sie selbst Statistiken veröffentlicht, in denen bekannt gegeben wird, dass Arbeit krank macht. Kann es dann sozial sein, was Arbeit schafft? Die Menschen brauchen keine Arbeit, um sich zu beschäftigen, sondern ein Auskommen, damit sie sich beschäftigen können. Deshalb ist sozial, was ein Auskommen schafft. Hier setzt die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens an.
Nicht umsonst schrieb Paul Lafargue, der Schwiegersohn von Karl Marx: Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen.
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