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in der heutigen Ausgabe der Nürnberger Nachrichten nimmt Prof. Götz W. Werner zu der von ihm neuerlich angepeilten BGE-Höhe Stellung. Dieser Beitrag ist sehr lesenswert, denn Unternehmer Werner nimmt bei diesem Interview seine soziale Maske ab und offenbart den Wolfspelz:
Ich gehe davon aus, dass der Betrag etwa im Bereich des Arbeitlosengeldes II plus der Zahlungen für die Wohnung liegt, die Hartz-IV-Empfängern zustehen.
[...]
Sie könnten davon leben, wenn sie dazuverdienen könnten. Wenn Sie heute Hartz IV bekommen, sind Sie ausgeschlossen von der arbeitenden Gesellschaft.
Werner hatte ursprünglich eine BGE-Höhe von mindestens 1.500,-- Euro pro Monat anvisiert. Nach Kontakten zwischen Götz Werner und Dieter Althaus sprach Werner von einer Anfangshöhe auf Althaus-Niveau.
Jetzt ist weder von Anfangshöhe noch von 1.500,-- Euro die Rede. Werner vertritt mittlerweile offensichtlich vollumfänglich das Sozialhilfe-Ersatz-Modell von Althaus. Zitat Werner: Sie könnten davon [600,-- Euro] leben, wenn sie dazuverdienen könnten.
Somit zählt Werner mittlerweile auch zu den "sozialen Scharfmachern", denen eine Emanzipation der Bürger als größtes Feindbild erscheint.
Das eigentlich schlimme am Verhalten Werners ist jedoch, dass er auf typischer Bauernfänger-Manier den Menschen ein emanzipatorisches BGE versprochen hat und nun, nachdem der Wanderprediger seine "Schäfchen" geködert hat, eine Wende um 180 Grad duchführt und nun eine aus sozialer Sicht absolut untragbare BGE-Lösung propagiert.
Ein wenig mehr Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sollte schon sein, Herr Professor!
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