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Im Forum der PsgD wies die Teilnehmerin Sylvia auf "die anfängliche Unmöglichkeit" des Ideen-Wettbewerbs bei der Woche des Grundeinkommens hin.
Wenngleich der Zusammenhang zwischen dem Forumsthema und dem Wettbewerb nicht direkt gegeben ist, so taugte das Abstimmungsergebnis doch als Beleg für die von Sylvia im PsgD-Forum aufgestellte These:
Auf den zweiten Blick kommt die Frage auf, ob vielleicht durch ein anderes, besseres Abstimmungsverfahren dieses Dilemma vermieden hätte werden können. Ich bin gespannt, wie die Initiatoren das Problem lösen werden.
Sieht man sich das Abstimmungsergbnis ein wenig genauer an, muss man sich die Frage stellen, ob diese Art der Abstimmung wirklich demokratisch war.
Denn es gab einen ersten Platz mit 344 Stimmen. Soweit, so klar. Doch dann folgten
5 mal 329 Stimmen
dazwischen einige eindeutige Ergebnisse,
6 mal 4 Stimmen
6 mal 3 Stimmen
5 mal 2 Stimmen
14 mal 1 Stimme
Wie soll bei solchen Abstimmungsverhältnissen nun eine demokratisch legitimierte Gewinnverteilung erfolgen? Wie sollen 5 Gewinne auf 6 oder mehr Gewinner verteilt werden?
Es geht BGE-Portal hier nicht um Schuldzuweisungen bei den Betreibern der "Woche des Grudeinkommens".
Vielmehr kann an dem treffenden Beispiel aufgezeit werden, wie wichtig ein gutes Demokratie-Verständnis für uns BGE-Aktivisten ist. Denn ein "emanzipatorisches BGE" und eine funktionierende Demokratie bedingen sich gegenseitig.
Dass reine Mehrheitsentscheidungen in eine Sackgasse führen können, hat der Ideen-Wettbewerb hinreichend belegt. Damit sind auch die Forderungen von z.B. Mehr Demokratie sorgfältig zu hinterfragen.
Der Volksentscheid, die "Woche des Grundeinkommens" hat Analoges versucht, kann nicht Die Lösung sein!
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