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Geschrieben von Jörg Drescher
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Montag, 15. 06 2009 |
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DIE WELT berichtet heute über ein Grundeinkommen im Iran, das bei den Wahlen eine Rolle spielte:
[...] die Armen in den Dörfern und Kleinstädten, von denen viele neuerdings
ein staatliches Grundeinkommen bekommen, stehen fest zu ihm [Ahmadinedschad]. [...]
Die Zeitung für Aachen meldet gleichfalls, dass der Opositionsführer Karrubi ein Grundeinkommen versprach, sollte er gewählt werden.
Auch die Schweizer Initiative Grundeinkommen berichtete schon im vergangenen Jahr über Peter Dellbrügger, der an der Universität von Teheran ein Referat zum Grundeinkommen hielt, und das Thema bekannt sei:
Die Idee eines Grundeinkommens war den Zuhörern aus dem letzten Präsidentschaftswahlkampf nicht unbekannt. Der klerikale Kandidat Mehdi Karrubi, von seinen Kritikern „konservativer Reformer“ genannt, trat bei den Wahlen im Juni 2005 mit dem Versprechen an, jedem Bürger ab dem Alter von 18 Jahren monatlich 50.000 Tuman (Ca. 60 US-$) aus den Erdöleinnahmen des Landes zukommen zu lassen.
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