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Geschrieben von Jörg Drescher
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Donnerstag, 4. 06 2009 |
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Ob die grotesken Züge durch die Wirtschafts- und Finanzkrise verursacht oder rein menschlicher Natur sind, die auf Neid beruht, steht gar nicht zur Debatte. Wie die Initiative "Gegen Hartz IV" und das Erwerbslosenforum Deutschland in einer
gemeinsamen Presseerklärung erklären, bzw. Spiegel-Online berichtet, scheint die Bundesagentur für Arbeit mit Hilfsbedürftigen in Zukunft so umzugehen, als ob ihre Not ein Straftatbestand wäre.
Mit Methoden einer Strafermittlungsbehörde sollen in Zukunft Hartz-IV-Empfänger observiert werden können, um Betrugsfälle aufzudecken. Damit nicht genug: Im Umfeld des Empfängers sollen auch Nachbarn und Bekannte als Zeugen befragt werden dürfen.
Wäre das mit einem Grundeinkommen möglich?
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