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Glückseinstellung spricht für Grundeinkommen |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Montag, 1. 06 2009 |
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Auf Spiegel-Online ist ein Artikel über den Glücksfaktor Geld. Darin heißt es, dass zwei zwei angesehene Wirtschaftswissenschaftler von der
US-Universität in Pennsylvania eine Studie abgeschlossen haben, durch die sie zum Ergebnis kommen, dass trotz
kulturbedingt unterschiedlicher Einschätzungen des Glücks die Leute
fast überall auf der Welt glauben, sie würden glücklicher, wenn das
durchschnittliche Einkommen um drei Prozent steige, egal wie arm oder
reich das jeweilige Land absolut gesehen sei; und sie behaupten, mehr
Geld mache selbst den zufriedener, der schon genug davon habe. Sie sammelten über einen längeren Zeitraum
hinweg die Aussagen armer und reicher Menschen verschiedener Länder
und werteten die Ergebnisse aus.
Die Studie besagt: Geld ist zwar nicht alles, aber genauso wenig gibt es einen
Sättigungspunkt.
Dieses Ergebnis spricht auch für die Idee eines Grundeinkommens, da ein Hauptgegenargument (neben der Unfinanzierbarkeit) lautet, die Leute würden dann nicht mehr arbeiten gehen. Dies setzt allerdings voraus, dass der genannte Sättigungspunkt eingetreten wäre. Doch (je nach Modell) kann zusätzlich Geld zum Grundeinkommen hinzuverdient werden.
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