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Parteiaustritte wegen Grundeinkommen |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Donnerstag, 21. 05 2009 |
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Immerhin, die LINKEZEITUNG berichtet selbstkritisch aus der Partei über den Austritt des aktiven Kerns der inksjugend [’solid] in Achaffenburg und Miltenberg. Die Begründung ist öffentlich einsehbar und beschreibt den Mangel an Politikalternativen, die "Die Linke" von den üblichen Volksparteien abgrenzen würde. Statt an einem Systemwechsel zu arbeiten und diesen zu vertreten, betreibe die Partei Stimmenfang im üblichen Schema. So wird in "Die Linke" eher Hartz-IV-light vertreten, anstatt ein Konzept für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ins Programm aufzunehmen. "Die Linke" sei deshalb nur eine schlechte Kopie der SPD, weshalb die Schreiber auch den Parteiübertritt von Sylvia Yvonne Kaufmann zur SPD begrüßen.
Auch beim Wahlkampf gibt es Widerspruch zu den Vorstellungen der Linksjugend: Man solle Menschen weniger durch Wahlwerbung blenden, sondern Inhalte mit Taten vertreten. Das Geld für den Wahlkampf sei im Angebot kostenloser Mittagessen für SchülerInnen, oder dem Bezahlen von Studiengebühren oder Büchergeld besser aufgehoben. Doch auch "Die Linke" gibt mehrere Millionen für Plakate, Kullis und Luftballons aus, sowie dem Zumüllen von Briefkästen oder Zulabern von Passanten.
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