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Wird der Sozialstaat privatisiert? |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Freitag, 15. 05 2009 |
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Auf SWR2 gibt es eine Radio-Sendung zum Download, in der Uwe Mauch, Geschäftsführer der Mannheimer Tafel, Dr. Stefan Selke, Soziologe und Publizist, Dr. Monika Stolz, Arbeits- und Sozialministerin, moderiert von Jürgen Heilig, über die deutsche Tafelbewegung diskutieren.
Trotz des großen Engagements stehen die Tafeln mittlerweile in der Kritik. Denn: Sorgen sie möglicherweise dafür, dass bedürftige Menschen dauerhaft auf freiwillige Hilfe angewiesen sind? Inwieweit führt die "Vertafelung der Gesellschaft" dazu, dass die zuständigen Behörden ihrer Pflicht zur Daseinsvorsorge nicht mehr nachkommen – weil sie auf die nahezu professionelle und unentgeltliche Arbeit von Bürgern setzen? Wird der Sozialstaat dadurch teilweise privatisiert? Wie ist das aus Sicht der ehrenamtlich Tätigen: Können Bürger das staatliche Sozialsystem durch ihre freiwillige Leistung guten Gewissens auf Dauer entlasten?
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