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Auf Spiegel-Online ist ein Bericht über positive Psychologie. Darin heißt es:
Glück hängt weniger von materiellen Verhältnissen ab als vom Charakter.
Man kann sich Glück erarbeiten, es ist keine Frage des Schicksals.
Natürlich gilt das nicht für Menschen, die in Armut leben und täglich
um ihre Existenz kämpfen müssen. Doch schon ab einer relativ niedrigen
Einkommensschwelle, das ist empirisch belegt, hat das Vermögen keinen
Einfluss mehr auf das gefühlte Glück.
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Wer seine Stärken ausspielt, statt immer an seinen Schwachstellen
herumzudoktern, lebt sowohl im Beruf wie in der Freizeit zufriedener,
ergaben die Forschungen der Psychologen. Besonders entscheidend für ein
glückliches Leben sind Neugier, Bindungsfähigkeit, Dankbarkeit, Humor,
Ausdauer und Enthusiasmus.
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Abeitszufriedenheit und Lebenszufriedenheit gehören zusammen, sind aber
nicht ganz deckungsgleich. Eine Firma, die es schafft, die Schnittmenge
möglichst groß zu machen, bekommt zufriedenere und motiviertere
Mitarbeiter.
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Das Ziel von Unternehmen müsse mithin sein, die Firma zu einer
"positiven Institution" umzuwandeln. Einen Ort also, an dem
Rahmenbedingungen herrschen, die die Stärken der Mitarbeiter optimal
zum Tragen kommen lassen. Denn stärkere Arbeitszufriedenheit, das ist
nicht neu, führt zu höherer Leistung - und die bekanntlich zu mehr
Gewinn.
Wieso man einen Staat nicht zu einer "positiven Institution" umwandeln kann, die jedem ein gewisses Einkommen zusichert ( Grundeinkommen), bleibt unbeantwortet.
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