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Das Grundeinkommen und die Bombe |
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Geschrieben von Jörg Drescher
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Sonntag, 26. 04 2009 |
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Es dürfte bekannt sein, dass die Maxime "Sozial ist, was Arbeit schafft" zu sehr ausufernden Konsequenzen führt. So berichtet Stern.de heute über ein Atomwaffenlager in Büchel. Die Anwohner sind im Prinzip dafür, weil sie Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen haben. Ein Kommentar lautet hierzu:
Um auch mit der Logik vieler der Bewohner von Bücheln zu sprechen,
hätte man nach dem zweiten Weltkrieg auch die Konzentrationslager
weiter betreiben müssen. Hingen ja auch ein Haufen Arbeitsplätze dran.
Tja,
was haben KZ's und Atombomben jetzt wieder gemeinsam. Beide sind
furchtbar, unmenschlich, verursachen unsägliches Leid und niemand
braucht sie.
Bestimmt gibt es tausende solcher Beispiele, zu welchen Absurditäten die bundesdeutsche Maxime führt. Es ist höchste Zeit, über ein Grundeinkommen nachzudenken, damit auch die nukleare Gefahr verschwinden kann und nicht aus Angst vor Arbeitsplatzverlust künstlich aufrecht erhalten wird.
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