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Kein Grundeinkommen für Afrika |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Samstag, 11. 04 2009 |
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Wenn man den Artikel über Entwicklungshilfe bei Spiegel-Online unter dem Aspekt eines Bedingungslosen Grundeinkommens liest, fragt man sich, ob man ein Grundeinkommen nicht doch besser ablehnen solle. Der wichtigste Abschnitt lautet:
Und wo, neben der Vermittlung von Fähigkeiten, materielle und
finanzielle Mittel nötig sind, muss der Grundsatz sein: Keine
Geschenke! Wo Geld verteilt wird, nimmt das Übel gewöhnlich seinen
Lauf. Entwicklungshilfe sollte prinzipiell nur noch als Kredit gegeben
werden. Das setzt voraus, dass alle entwicklungswilligen Menschen
Zugang zu Krediten haben. Dazu muss das bisher erfolgreiche
Kleinkreditwesen - auch mit Entwicklungshilfe - so ausgebaut werden,
dass es alle Armen erreicht.
Ein weiterer Aspekt, der gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland oder überhaupt in Europa spricht, ist das Migrationsproblem. Nach Durchsicht einer Foto-Strecke bei Stern.de muss man fragen: Können wir es überhaupt verantworten, dass noch mehr Menschen versuchen, in Europa ihr Glück zu finden?
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