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Geschrieben von Jörg Drescher
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Samstag, 28. 03 2009 |
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Wie Spiegel-Online berichtet, wollen die G20-Länder nächste Woche ein Konjunkturpaket beschließen, mit dem 19 Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Es finden in vielen Ländern und Städten Protestaktionen statt.
Was nicht in dem Artikel steht: Politik kann nur Rahmenbedingungen schaffen und diese durch Beschlüsse für Geldmittel subventionieren, aber niemals werden Arbeitsplätze geschaffen. Ein Unternehmen, das sich überlegt, wie man sich noch mehr (bezahlte) Arbeit machen kann, handelt nicht unternehmerisch.
Eigentlich kann jeder Bürger dem Staat Arbeit schaffen, indem mehr Dreck auf die Straße geworfen wird (die "Saubermacher" freuen sich), indem Straftaten vorgetäuscht werden (die Polizei scheint nicht ausgelastet) und indem man sonstige absurde Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen umgesetzt.
Wie Attac sagt: Eigentlich ist genug für alle da! Man muss sich also fragen, weshalb wir dann noch mehr brauchen. Nur um Arbeitsplätze zu schaffen? Das Geld für ein Konjunkturpakete ist meiner Meinung nach sinnvoller im Volk z.B. in Form eines Grundeinkommens angelegt, als in der Wirtschaft. Es gibt genug zu tun, nur der Gewinn läßt sich nicht immer in Geld bemessen.
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