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Führungskräfte auf dem Niveau von 3jährigen? |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Donnerstag, 26. 03 2009 |
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Auf Spiegel-Online gibt es einen Artikel zu einer Untersuchung über das Verhalten von Kindern, wobei herausgefunden wurde, dass Kleinkinder anders denken, als ältere Artgenossen oder Erwachsene:
Bis etwa zum Schulalter können Kinder noch keine wirkliche Verbindung zwischen Gegenwart und Zukunft herstellen, schreiben Yuko Munakata von der University of Colorado in Denver und sein Team im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Daher begriffen die Kleinen auch nicht, welchen Einfluss eine Handlung in Zukunft hat oder haben könnte.
Kindern, so der Artikel, fehle vorausschauendes Denken. Allerdings kann man dies auch manchen Führungskräften in Politik und Wirtschaft unterstellen. Deshalb kann man sie beim Denkniveau mit 3jährigen vergleichen. Würden sie nämlich vorausschauend gedacht haben, hätte man spätestens seit den 1970er Jahren die Rufe nach einem Grundeinkommen gehört und schon seit jener Zeit Aufklärungsarbeit geleistet. Aber nein, man setzte weiter auf Wirtschaftswachstum, das zu Klimaveränderungen führte.
Es kommt dem gleich, wie der Artikel endet: Ich weiß, dass du jetzt nicht deine Zähne putzen willst. Aber wenn der
Zahnarzt bohrt, denk daran, wo damals deine Zahnbürste war. Und heute nennen den Zahnarzt alle Finanz- und Wirtschaftskrise.
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