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Auf Spiegel-Online ist ein Video veröffentlicht, das den Titel "Da braut sich etwas zusammen" trägt. Es nimmt die jüngsten Proteste in Frankreich als Ausgangspunkt, um davor zu warnen, dass etwas passieren kann. Im Video wird auch vom Aufruf "Wir zahlen nicht für Eure Krise" berichtet, was Motto einer Demonstration in Deutschland am 28. März 2009 sein wird.
Zitat: Die Opfer der Rezession, oder auch die, die sich dafür halten, könnten zu gefährlichen Akteuren werden, wenn sie ihren Zorn auf die Straße tragen. Der Kampf gegen die globale Wirtschaftskrise bekäme eine neue, offene Flanke. Beobachter der Finanzbranche warnen vor dieser Entwicklung.
Dirk Müller, MWB Fairtrade, sagt dazu: Wenn die Akteure in der Wirtschaft immer noch nicht verstanden haben, dass die Stunde geschlagen hat. [..] Die Menschen sind nicht nur mehr verärgert, sie sind nicht nur mehr verängstigt, die Leute haben Wut im Bauch. Wenn diese Situation hier noch ein dreiviertel Jahr weiterläuft und hier noch hunderttausende ihren Arbeitsplatz verlieren, dann haben wir hier in absehbarer Zeit wieder die Wasserwerfer auf der Straße.
Sein Rat: Die Geschichte hat gezeigt, dass sie keine Mauer noch so hoch um ihr Grundstück bauen können, dass ein aufgebrachter Mob nicht im Stande wäre, darüber zu kommen. Lassen Sie es nicht so weit kommen! Und dazu möchte ich ganz massiv aufrufen. Die Politik und die Wirtschaft muss jetzt mit Ehrlichkeit, Anstand und Moral vorantreten. Dann ist der Bürger auch bereit und geht auch durch dieses tiefe, schmerzhafte Tal durch.
Leider fehlt in dem Video-Bericht eine Vision, weshalb die Bürger bereit sein sollten, durch das tiefe, schmerzhafte Tal zu gehen. Wenn denn die Politik und Wirtschaft auch ehrlich, anständig und moralisch wäre, so schafft sie den Umstand nicht ab, dass hunderttausende ihre Arbeitsplätze verlieren. Sie bekennen sich vielleicht schuldig, doch nennen sie keinen Ausweg. Aber der "Mob" will hören, wie die Situation gelöst werden kann. Und eine Option dafür heißt: Bedingungsloses Grundeinkommen.
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