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Glück und Wohlstand durch BGE? |
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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Mittwoch, 18. 03 2009 |
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Auch wenn diese Meldung nicht direkt in Zusammenhang mit dem Bedingungslosem Grundeinkommen steht, so gibt sie dennoch Einblicke darauf, wie sich einzelne BGE-Modelle auf unser Glücksgefühl auswirken werden.
Unter Berufung auf die Berliner Morgenpost berichtet ExtremNews über die Zusammenhänge:
Glücksforscher haben festgestellt, dass das Wohlbefinden von Menschen nicht von ihrem absoluten Wohlstand abhängt, sondern vielmehr von gefühlter Gerechtigkeit. So erklärt sich, dass Südsee-Insulaner überaus glücklich sind.
Sie besitzen zwar nicht viel mehr als eine Hütte und einen Einbaum, aber genau hier liegt das Geheimnis: Alle Bürger haben in etwa gleich wenig. Und gleichartige Lebensumstände sorgen für Zufriedenheit. Das Gegenteil gilt ebenfalls: Wenn zum Beispiel die Einkommen allzu weit auseinander klaffen, steigt das gefühlte Unbehagen der Menschen. In Skandinavien liegen die Einkünfte der Leute dichter beieinander als hierzulande; das Glücksempfinden wiederum höher. In Deutschland dagegen hat sich die Schere zwischen oberen und unteren Einkommen in den letzten Jahrzehnten deutlich geöffnet. Zugleich schwand das Vertrauen der Menschen in das Aufstiegsversprechen, das in Wirtschaftswunderzeiten jedem Tüchtigen gemacht wurde.
Auf das BGE übertragen: Lässt dieser Bericht die Folgerung zu, dass Transfergrenzen-Modelle wie z.B. Althaus, die Menschen unglücklich machen?
Denn Althaus entlastet die Erwerbseinkommen der Besser-Verdiener, belastet jedoch die Erwerbseinkommen der unteren Gehälter mit 50% vom ersten Euro an.
Das Dilthey-Modell hingegen stellt kleinere Einkünfte steuerfrei und belastet erst die Besser-Verdiener mit 50%.
Macht demnach Dilthey glücklicher als Althaus?
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