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Freiheit durch, zu oder statt Vollbeschäftigung?
Geschrieben von Jörg Drescher    Bookmark and Share
Mittwoch, 18. 03 2009

Sascha Liebermann von der Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung" schrieb eine Erklärung, wie der Name der Initiative zu verstehen ist. Darin nennt er den Spruch "Freiheit durch Vollbeschäftigung" eigentlich noch eine Verschärfung der heutigen Hartz-Gesetze. Vollbeschäftigung muss dabei als Fachausdruck verstanden werden, der sich ausschließlich auf Einkommensarbeit bezieht.

"Freiheit zu Vollbeschäftigung" würde dem bedingungslosen Grundeinkommen dann entsprechen, wenn damit die Freiheit gemeint wäre, sich mit dem voll und ganz beschäftigen zu können, was man für wichtig und richtig erachtet. Das aber ist nicht mit dem Ausdruck Vollbeschäftigung gemeint.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Trennung zwischen Freiheit und Freiwilligkeit.

Freiheit und Vollbeschäftigung steht dann im Widerspruch, wenn Tätigkeit (als Einkommensarbeit) als wichtiger erarchtet wird. Erst die Freiheit von Vollbeschäftigung schafft Bedingungen für die "Freiwilligkeit zur Vollbeschäftigung". So paßt der Name "Freiheit statt Vollbeschäftigung"!




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