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Kommentar: Wohlstandsdepression
Geschrieben von Jörg Drescher    Bookmark and Share
Freitag, 13. 03 2009
Der Amoklauf von Winnenden dominiert derzeit die Medien, was mich veranlasst, einen Kommentar zu verfassen. Ein Grundeinkommen - bedingungslos oder nicht - hätte diese Tat nicht verhindern können. Darüber müssen sich auch die BGE-Befürworter im Klaren sein - diese Idee ist kein Allheilmittel!

Allerdings werden soziale Unterschiede aufgehoben und zumindest besteht die Möglichkeit, Menschen mit einer "Wohlstandsdepression" eher in die Gesellschaft einzugliedern, damit solche Taten nicht mehr vorkommen.

Die Ereignisse in Baden-Württemberg werfen viele Fragen auf, wieso es dazu kam. Schuldige werden gesucht und der naheliegendste Gedanke wird verdrängt: Wir alle haben Schuld! Es ist eine Krankheit unserer Gesellschaft und nicht die Krankheit eines Einzelnen.

Mein Mitgefühl für alle Betroffenen, vor allem für die Familie des Täters, die nun Opfer der Opfer ist.


Kommentare (1)
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1. Geschrieben von: Martina Klohse am 13-03-2009 11:14 - Registriert
 
 
Da fällt mir die passende Aussage in Deinem Interview ein: 
 
Ein nichtmonetäres Grundeinkommen ist sofort umsetzbar, indem jeder damit beginnt, in seinem Umfeld, in seiner Familie, im Berufsleben und in der Nachbarschaft für mehr Menschlichkeit, mehr Geduld, mehr Verständnis und mehr Achtung vor dem Andersdenkenden zu sorgen. Wir sollten öfters Danke sagen, Hilfe anbieten und die Situation anderer verstehen. Aber leider erwarten wir viel zu oft Gegenleistungen für unser Tun, weil wir von etwas leben müssen. Doch dabei vergessen wir, dass auch „Luft und Liebe“ zum Leben notwendig sind.
 
 
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