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BGE / Grundeinkommen: Bürgerbewegung?
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Donnerstag, 19. 02 2009

Wie so viele größere Medien berichtet jetzt auch Die Welt über die BGE-Petition. Denn 50.000 potentielle Leser sind ein gewichtiges Argument.
Dennoch schätzt "Die Welt" die Bewegung noch immer nicht richtig ein:

Die Erfolgsgeschichte der Petition ist ein Lehrstück darüber, wie sich Formen direkter Demokratie im Multimedia-Zeitalter durchsetzen können und wie mithilfe des Internets aus einem privaten Ansinnen eine kleine Bürgerbewegung werden kann.

Die "kleine Bürgerbewegung" ist wesentlich größer, als von "der Welt" angenommen.
Während frühere Bewegungen sich kanalisieren ließen, funktionieren Bürgerbewegungen heute anders. Denn sie sind emanzipatorischer Art; die Menschen lassen sich nicht vorschreiben, was für sie gut oder falsch sein soll. Weder von attac, einem Netzwerk Grundeinkommen oder von politischen Parteien.

In diesem Zusammenhang haben die Massenmedien komplett versagt. Denn diese Medien, sie waren alle informiert, hatten wohl auch geglaubt, die Bürgerbewegung totschweigen zu können.
Aber auch wir freiheitlich und emanzipatorisch strukturierten Kräfte haben aus der (Informations-)Verweigerung der Massenmedien gelernt.

Längerfristig zahlt es sich für die Massenmedien nicht aus, den Menschen derartige Informationen wie z.B. die Petition, vorzuenthalten. Denn die Medien verlieren an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Und die emanzipatorischen Kräfte suchen sich neue Wege der Informationsverbreitung. Diese Wege führen sicher an den Massenmedien vorbei. Zumindest an denen, die auf ihrem Status des "Informations-Monopl" vertrauen!




Kommentare (2)
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1. Geschrieben von: Jörg Tippmann am 19-02-2009 14:54 - Registriert
 
 
Du hast vollkommen recht! Ich selbst habe vor zwei Tagen irgendwo ähnliches im Internet veröffentlicht. 
 
Stichwort Bürgerbewegung: 
 
Wir SIND eine Bürgerbewegung und wir werden als diese spätestens jetzt auch wahrgenommen. 
 
Toll! 
 
In der Tat und ich schrieb es in einem anderen kommentar gerade hier im bGE-portal: 
 
WIR als diese Bürgerbewegung müssen das Heft in der hand behalten und mit dieser Macht (!) den Parteien diktieren, wie es mit dem bGE weitergeht, wie und wann es in der Realität (spätestens) umgesetzt wird. 
 
Wir haben die Macht und den notwendigen druck und den kann uns keiner nehmen, es sei denn wir - die meisten von uns - lassen sich einlullen von irgendwelchen Parteifuzzies. 
 
Spielen wir unsere Macht intelligent und angemessen aus! Ein Ziel: 
 
Das bGE kommt 2010 in akzeptabler Höhe, zunächst auf alle Fälle für alle "Hartzer" einschließlich Aufstocker, für alle Sozialhilfeempfänger, Bafögs usw. ... also all jene, die VOR der Rente auf staatliche Beihilfe oder gar volle Hilfe angewiesen sind! 
 
Punkt!
 
2. Geschrieben von: Henrik Wittenberg am 20-02-2009 16:22 - Registriert
 
 
Wer sich nicht mit dem Mittel des Petitionsrechtes als demokratisches Gestaltungselement zufrieden geben möchte, der hat auf der folgenden Website die Gelegenheit, sich an der „Aktion Volksabstimmung“ zu beteiligen. 
 
Damit kann jeder Wähler die Bundestagskandidaten in seinem Wahlkreis dazu auffordern (per Post oder auf Abgeordnetenwatch), sich in der nächsten Legislaturperiode für die Einführung des bundesweiten Volksentscheids einzusetzen: 
 
www.aktion-volksabstimmung.de 
 
@ Jörg Drescher: 
Könnte man nicht auch das Banner der „Aktion Volksabstimmung“ auf dieser Seite verlinken? 
 
Schöne Grüße aus Köln, 
Henrik Wittenberg 
Kölner Initiative Grundeinkommen 
www.bgekoeln.de
 
 
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