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Wie so viele größere Medien berichtet jetzt auch Die Welt über die BGE-Petition. Denn 50.000 potentielle Leser sind ein gewichtiges Argument.
Dennoch schätzt "Die Welt" die Bewegung noch immer nicht richtig ein:
Die Erfolgsgeschichte der Petition ist ein Lehrstück darüber, wie sich Formen direkter Demokratie im Multimedia-Zeitalter durchsetzen können und wie mithilfe des Internets aus einem privaten Ansinnen eine kleine Bürgerbewegung werden kann.
Die "kleine Bürgerbewegung" ist wesentlich größer, als von "der Welt" angenommen.
Während frühere Bewegungen sich kanalisieren ließen, funktionieren Bürgerbewegungen heute anders. Denn sie sind emanzipatorischer Art; die Menschen lassen sich nicht vorschreiben, was für sie gut oder falsch sein soll. Weder von attac, einem Netzwerk Grundeinkommen oder von politischen Parteien.
In diesem Zusammenhang haben die Massenmedien komplett versagt. Denn diese Medien, sie waren alle informiert, hatten wohl auch geglaubt, die Bürgerbewegung totschweigen zu können.
Aber auch wir freiheitlich und emanzipatorisch strukturierten Kräfte haben aus der (Informations-)Verweigerung der Massenmedien gelernt.
Längerfristig zahlt es sich für die Massenmedien nicht aus, den Menschen derartige Informationen wie z.B. die Petition, vorzuenthalten. Denn die Medien verlieren an Glaubwürdigkeit und Vertrauen.
Und die emanzipatorischen Kräfte suchen sich neue Wege der Informationsverbreitung. Diese Wege führen sicher an den Massenmedien vorbei. Zumindest an denen, die auf ihrem Status des "Informations-Monopl" vertrauen!
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