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BGE contra Perversion
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Mittwoch, 18. 02 2009

Die SPD und auch die Gewerkschaften verfolgen deshalb einen anderen Ansatz. Statt Arbeitslosigkeit wollen wir Arbeit finanzieren schreibt Edelgard Bulmahn, MdB bei Abgeordnetenwatch.

"wollen wir Arbeit finanzieren" ist doch wohl ein Ausbund an Perversion. Die SPD möchte also Steuergelder dafür ausgeben, dass sich die Menschen (völlig unnötig?) in die Qualen der Erwerbsarbeit begeben müssen?

Völlig unnötig, weil unsere Regale gefüllt sind, wir keinerlei Mangel leiden.
Arbeit finanzieren? Ich dachte bisher immer, der Mensch arbeitet, um sich zu finanzieren. Jetzt behauptet die SPD, es sei umgekehrt: Der Mensch müsse (über Steuergelder) die Arbeit finanzieren!

Eine völlig verkehrte Welt, oder?


Kommentare (4)
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1. Geschrieben von: Erik Völter am 18-02-2009 22:16 - Registriert
 
 
Man stelle sich einmal vor, ein jeder erhielte ein Grundeinkommen und wäre ein emanzipierter Arbeitnehmer. Was würde das für die Gewerkschaften bedeuten? Sie würden von allen Aggregatzuständen einen einnehmen, sie würden sich in Luft auflösen. Festgemauert und notwendig in der Vergangenheit, später weniger flüssig und in Zukunft überflüssig. Und die SPD hängt am Wählertropf der Gewerkschaften. Hätte irgendjemand eine andere Einstellung der SPD (Abgeordneten) erwartet? Die CDU hat Althaus, besser als nichts, und was hat die SPD? Gar nichts na ja nicht ganz, alte lange Zöpfe, die man ja mittlerweile auch gut vermarkten kann. Die Dinosaurier sind ausgestorben...
 
2. Geschrieben von: Franky 341 am 19-02-2009 07:26 - Registriert
 
 
Wenn das BGE kommt können die Gewerkschaften gehen. 
 
Und Tschüß
 
3. Geschrieben von: Jörg Drescher am 19-02-2009 09:10 - Registriert
 
 
Solche Aussagen, dass die Gewerkschaften gehen müssen, sind mMn. nicht gerade Förderlich für das Grundeinkommen. Wer sägt sich gerne den eigenen Ast ab? 
 
Außerdem bin ich nicht dafür, die Gewerkschaften abzuschaffen. Vielmehr sollte ihnen eine neue, bzw. ihre eigentliche Aufgabe zukommen. Diese besteht z.B. in der Aufsicht darüber, dass die Sicherheit am Arbeitsplatz eingehalten wird oder für "gleiche Arbeit, gleicher Lohn" gefordert wird (Tarifvereinbarungen), denn es kann nicht sein, dass ein Metallarbeiter in der einen Firma ein anderes Gehalt bekommt, als ein Metallarbeiter in einer anderen Firma.
 
4. Geschrieben von: Erik Völter am 19-02-2009 09:37 - Registriert
 
 
@ Jörg 
Vielleicht sollten wir diese Dabatte ins Forum verschieben. Da läßt es sich besser diskutieren. Ich teile Deine Ansicht in diesem Punkt nicht.
 
 
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