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Heute berichtet Die Welt über die BGE-Petition. Die Welt hat sich ja bekanntermaßen mit einer Berichterstattung über die Petition während der Zeichnungsfrist arg zurückgehalten.
Doch heute bringt die Zeitung einen Artikel über die Petition und berichtet ausgerechnet über die Personen und Gruppierungen, die die Petition von Susanne Wiest abgelehnt bzw. nicht unterstützt haben. Versucht die Zeitung Schadensbegrenzung zu betreiben?
Denn der überwiegenden Anzahl der Petitions-Mitzeichner drehte es sich weniger um eine konkrete BGE-Ausgestaltung, sondern um die Freiheit, die ein emanzipatorisches BGE ermöglichen würde. So war es zumindest sehr vielen Foren-Beiträgen zu entnehmen.
Freiheiten ähnlich jener, die ich in einem Diskussionspapier zum emanzipatorischen Sozialstaat beschrieben habe.
Die Debatte um ein nicht an Bedingungen gekoppeltes Grundeinkommen ist nicht neu. So fordert die Linke seit Jahren eine bedarfsdeckende soziale Mindestsicherung als Ersatz für Hartz IV. Auch Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hatte sich für ein Grundeinkommen ausgesprochen, allerdings mit Monatssätzen von 800 und 500 Euro, schreibt Die Welt.
Diese von der Welt angeführten Modelle sind jedoch genau die, welche die Mehrzahl der Petanten und Frau Wiest nicht haben möchten.
Denn sie sind anti-emanzipatorisch und nehmen den Menschen das letzte an Freiheit, das wir heute noch haben.
Der Beitrag der Welt zum bedingungslosen Grundeinkommen liest sich in meinen Augen so: "Wenn es uns Medien schon nicht gelingt, den Freiheitsdrang durch Nichtbeachten zu unterdrücken, dann müssen wir eben zusehen, dass diese emanzipatorischen Kräfte keinesfalls erwähnt werden. Emanzipierte Bürger? Wo kämen wir da hin?
Dann bieten wir Medien halt mal Althaus und Kipping an und schauen mal, ob die Menschen "das fressen". Das ist allemal besser als ein emanzipatorisches BGE ..."
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