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Das Medienecho über den Erfolg der Petition zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) ist im Internet relativ hoch. So berichtet Themen der Zeit mit einer Stellungnahme von Herrn Prof. Michael Opielka zum "Vorurteil von attac":
Was „verbessert" aber die Lebensumstände der Ärmsten? Was sind
überhaupt die „Ärmsten"? Sind damit die behinderten und psychisch
kranken BürgerInnen gemeint? Die Alleinerziehenden mit vielen Kindern
und ohne Ausbildung? Die Migranten ohne Zukunftsorientierung und
Integrationsmotivation? Geht es um mehr Geld oder um eine bessere
Rechtsposition?(..)Petitionen zu solchen Themen macht man nicht, um
deren Inhalt genau im Parlament beschlossen zu finden. Sie dienen der
Politisierung. Die Resonanz auf diese Petition zeigt, dass das Thema
Grundeinkommen Potential hat in der Bevölkerung. Petitionen und andere
Aktionen dienen dazu, die Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag
zu ändern.
Zeit Online berichtet unter anderem über die technischen Schwierigkeiten:
Der Andrang auf die Petition auf der Seite des Bundestages war so groß,
dass zwischenzeitlich die Server überlastet waren. Über 50.000 digitale
Unterschriften wurden bis Mittwoch morgen eingetippt. Nun wird sich der
Petitionsausschuss des Bundestages mit ihren Anliegen befassen.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt in einer Kurzmeldung:
Mehr als 50 000 Menschen haben eine Petition an den Bundestag mit der
Forderung für ein Bedingungsloses Grundeinkommen unterstützt. Von
Dezember 2008 bis zum gestrigen Schluss der Zeichnungsfrist
unterzeichneten 52 975 Menschen die Petition der Greifswalderin Susanne
Wiest.
Die Mediathek Thüringen hat einen Audiobeitrag veröffentlich, der beschreibt, wie es weitergeht.
Auch die Volksstimme berichtet über die Petition:
Die Debatte um ein nicht an Bedingungen gekoppeltes Grundeinkommen ist
nicht neu. So fordert die Linke seit Jahren eine bedarfsdeckende
soziale Mindestsicherung als Ersatz für Hartz IV. Auch Thüringens
Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hatte sich für ein
Grundeinkommen ausgesprochen, allerdings mit Monatssätzen von 800 und
500 Euro. Die stellvertretende Linken-Vorsitzende Katja Kipping
erklärte am Mittwoch in Berlin: "Eine Petition, die eine so große Zahl
von Unterstützenden findet, verdient eine Anhörung - und das unabhängig
davon, wie man im Detail zu den Inhalten der Petition steht."
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