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Interview mit Susanne Wiest
Geschrieben von Jörg Drescher    Bookmark and Share
Montag, 16. 02 2009

In "Neues Deutschland" gibt es mit Datum 17.02.09 ein Interview mit Susanne Wiest, in dem sie über persönliche Freiheit, ihre Situation als Tagesmutter und ihr Umfeld erzählt. Sie berichtet auch über ihre Vorstellung einer gerechten Gesellschaft, sowie ihre Vision der Zukunft, die sie aus dem Petitionsforum wie folgt beschreibt:

Wir sind auf dem Weg in eine Sackgasse, und wir können natürlich noch ganz nach hinten laufen, bis wir wirklich vor der Wand stehen. Die schlimmste Möglichkeit ist, dass wir den Karren gegen die Wand fahren. Das wirkt sich stark auf das soziale Klima in unserem Land aus. Ich finde, dass dieses Klima kälter und härter wird. Der Mensch darf nicht nur nach seiner Wirtschaftlichkeit und seinem Verdienst bemessen werden.

Interessant ist auch ihre Antwort auf die Frage der Parteizugehörigkeit:

Ich bin weder links noch konservativ. Ich denke, die Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen ist überparteilich. Das ist ein Gesellschaftsmodell und Ausdruck des Wunsches, dass alle gesellschaftlichen Strömungen zusammenfinden und konstruktiv daran arbeiten. Abgrenzung nehme ich nicht mehr vor. Es ist nicht mehr zeitgemäß, sich angesichts der Probleme, die es heute gibt, an Parteizugehörigkeit zu klammern. Aber hätten Sie mich vor fünf Jahren gefragt, hätte ich gesagt, ich bin eher links orientiert. Heute finde ich Sachorientierung wichtig, und die Frage, wie kann man was auf welche Weise lösen. Da müssen alle zusammen arbeiten.

 




Kommentare (3)
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1. Geschrieben von: Jörg Tippmann am 16-02-2009 23:27 - Registriert
 
 
Habe es gerade gelesen. Nun, die Dame scheint mir nach alledem sehr geeignet, einen Vortrag vor dem Bundestagsausschuß ordentlich halten und auch anschließend Fragen der "Volksvertreter" beantworten zu können. Das Interview ist ein weiteres Indiz dafür. 
 
................ 
 
Was anderes, lieber Namensvetter Jörg (Drescher): 
 
Du bist verantwortlich für diese Site hier. Es gibt verschiedentlich im Internet Beschwerde darüber, daß Dein Mitzeichnungszähler, der an sich nicht kritikwürdig ist, schlechter Programmierstil dahingehend ist, daß bei JEDEM Seitenaufruf auf Deiner Seite auf den Server des Bundestags für die peditionen zugegriffen wird. Das ist wirklich NICHT GUT, Jörg! 
 
Es erhöht ganz entschieden den Traffic und verlangsamt enorm den Seitenaufbau für jene, die noch mitzeichnen wollen und auch müssen, um die 50.000 bis morgen Mitternacht zu erreichen. 
 
DEIN Zähler ist in der gegenwärtigen Programmierung kontraproduktiv. Bitte ändere das UMGEHEND, mache einen "Cronjob" draus, bei dem MAXIMAL jede fünf Minuten auf den Bundestagsserver zugegriffen wird, um den aktuellen Stand abzufragen. das reicht doch, Mann! 
 
Du brauchst nicht absolut "up-to-date" sein, es ist HINDERLICH für unsere Sache, verstehst Du?! 
 
Bitte ändere das sogleich! Alle 5 Minuten Zugriff nur, ok?! 
 
Herzlichen Dank! Und hoffentlich verträgst Du die kleine, aber wichtige Kritik, Hinweis und Bitte. ich denke, ich spreche auch im Namen aller Mitzeichner und der, die es noch werden wollen. 
 
Nochmals: danke Dir für die schnelle Handhabung der Angelegenheit! 
 
LG Jörg T.
 
2. Geschrieben von: Jörg Drescher am 17-02-2009 00:13 - Registriert
 
 
Hab' den Zeichnungsticker abgeschalten, weil ich keine Zeit zum Programmieren habe. Sind ja nichtmals 24h bis zum Zeichnungsende und bis 50.000 ist's nicht mehr weit ;-)
 
3. Geschrieben von: Hans Mayer am 17-02-2009 09:33 - Registriert
 
 
Diese Frau ist einfach wunderbar!
 
 
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