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Themen der Zeit bezieht BGE-Stellung
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Montag, 16. 02 2009

Nein, den Bericht von Themen der Zeit so zu kommentieren ist nicht fair. Aber einen der "Oberen der attac-Regierung", nämlich Werner Rätz, mit so einfacher Argumentation aus seiner Verantwortung schleichen zu lassen (wie es Themen der Zeit im aktuellen Beitrag über das BGE / Grundeinkommen machen) ist gegenüber der vielen Menschen, die ihre Hoffnung auf einen emanzipatorischen Sozialstaat durch die Petition von Frau Susanne Wiest gesetzt hatten, ist auch nicht fair.

Den Satz von oben sollte ich nochmal "ausdeutschen":
Es gibt da ein BGE, das die Emanzipation der Menschen fördert. Also eine BGE-Form, deren Ziel ist, die Selbstentfaltung der Menschen zu ermöglichen, zu unterstützen.
Und es gibt BGE-Derivate, die den Menschen einfach den Zugang zur Sozialhilfe erleichtern, Mindestlohn als Beiwerk benötigen und zur Erwerbsarbeit drängen möchten. Rätz ist auch der Meinung, dass diese Aktion ins Leere laufen wird, weil sie ein bestimmtes Modell favorisiert und damit keine gemeinsame Plattform für alle Befürworter des Grundeinkommens sein kann.

Kann die Petition auch nicht.
Kann die Petition auch nicht können. Denn es gibt zwei BGE-Varianten: Da wäre das eine Grundeinkommen, das z.B. "attac" oder auch das "Netzwerk Grundeinkommen" (indirekt) favorisieren. Diese Form des Grundeinkommens ist aus emanzipatorischer Sicht weit entfernt von einem Bedingungslosem Grundeinkommen, das auf den Vorstellungen von Werner oder auch der PsgD beruht. Also einem BGE, wie es Susanne Wiest in ihrer Petition beispielhaft dargestellt hat.

Die von rechts, oder auch links außen, vertretenen BGE-Modelle versuchen, einen "Emanzipatorischen Sozialstaat" zu verhindern, denn dann wäre der Kader-Politik ein für alle mal ein Ende gesetzt.
Kader-Politik, von rechts, links oder von Althaus kann keinen "emanzipatorischen Sozialsaat" vertragen; Politik müsste Leistung zeigen!

Diesen Beitrag/Kommentar hätte ich nie schreiben können, wenn "Themen der Zeit" attac wirklich in die Pflicht genommen hätte Nicht mit
Zitat: dass attac sich zu spät mit diesem Thema beschäftigt hätte und es versäumt hätte, auch öffentlich - beispielsweise auf ihrer Webseite - dazu Stellung zu nehmen. entlassen hätte!


Kommentare (2)
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1. Geschrieben von: Erik Völter am 16-02-2009 12:14 - Registriert
 
 
Im Großen und Ganzem einverstanden. Nur bezieht sich die Kader-Politik nicht allein auf links und rechts außen, sondern auf alle im Bundestag vertretenen Parteien insbesondere auf das liberale Bürgergeld der FDP oder auch das Verhalten der Grünen Parteispitze, die dem bGE eine knappe, aber deutliche Absage erteilte. Als christlich demokratischer ökologisch liberaler Arbeiter Vertreter finde ich kein Kästchen auf dem Wahlzettel, das angekreuzt gehört.
 
2. Geschrieben von: Matthias Dilthey am 16-02-2009 20:20 - Registriert
 
 
Volle Übereinstimmung, Erik! 
Mein Beitrag bezog sich auf Grund der besonderen Situation lediglich auf die "Trittbrett-Fahrer" eines emanzipatorischen BGE. 
 
Abrechnen, auch mit den "ewig gestrigen" die Du zurecht angesprochen hast, tun wir später. Dann aber gründlich!
 
 
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