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Zehn Fakten über: Das Bedingungslose Grundeinkommen
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Mittwoch, 11. 02 2009
Philipp Mattheis berichtet in der Journalisten-Nachwuchszeitung derSüddeutschen Zeitung "Jetzt" über die BGE-Petition von Frau Wiest, die ja bekanntlich bis zum 17.02.09 verlängert worden ist.

Philipp Mattheis titelt Zehn Fakten über: Das Bedingungslose Grundeinkommen und überhebt sich dabei gewaltig.
Denn ein Fakt ist eine gesicherte Erkenntnis und keine Vermutung, so wie von Mattheis dargestellt.

Die Punkte 1-4 haben zwar wenig mit dem Grundeinkommen als solches zu tun, reißen jedoch ein klein wenig "die Szene" an.
An Punkt 5. ergeht sich jedoch Mattheis in wilde Spekulationen und Vermutungen, die ganz und gar nicht einer gründlichen Recherche entspringen können. Höchstens mit CSU-Wunschdenken.

Attac unterstützt nicht das BGE, höchstens Teile der AG "Genug für alle". Zwar erwähnt Mattheis das Netzwerk Grundeinkommen, bei dem Katja Kipping Mitglied ist, schreibt jedoch, dass außer attac niemand das BGE unterstützen würde, auch keine Parteien.
Von "den Violetten" oder der PsgD hat Mattheis wohl noch nichts gehört; beide haben ein BGE im Programm. Aber solche Parteien gibt es in CSU-Land nicht, frei nach dem Motto: Was nicht sein darf, nicht sein kann!
"Kritiker befürchten ..." ist freilich ein Faktum. Der Nachsatz dass viele Menschen jeglichen Anreiz zur Arbeit verlieren reine Spekulation. Sie kritisieren auch die Ungerechtigkeit des Modells: Die Schere zwischen Arm und Reich würde langfristig aufgehen, da mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen Gutverdienende von der Gemeinschaft genauso unterstützt werden wie Bedürftige ist reine Spekulation, denn sie könnten von der Steuer weitaus stärker getroffen werden, als Ärmere ...

Punkt 9 und 10, also die angeblichen Fakten über ein BGE, beginnen mit "Ein weiterer Kritikpunkt und Unklar ist. Daraus ergibt sich zweifelsfrei nur ein Faktum: Der Autor hat sich mit seinem Artikel gewaltig überhoben!


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