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Ein Profil über Susanne Wiest
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Dienstag, 10. 02 2009
Die TAZ bringt in der heutigen Ausgabe ein Profil über Susanne Wiest:

"Eine solch lautlose Art, ihre Meinung zu sagen, passt zu Susanne Wiest. Die Münchnerin, die seit drei Jahren in einem Vorort von Greifswald lebt, direkt am Bodden, ist keine Marktschreierin. Massenauftritten gegenüber ist sie skeptisch. Zu dem, wovon sie sich vereinnahmt fühlen könnte - Konsum und Krawall, Weltanschauungen und Wahnsinn -, wahrt sie Distanz. Dabei ist Wiest durchaus eine Erscheinung mit ihren langen, lockigen, rotbraunen Haaren und den großen, grünen Augen. "

"Sie teilen nicht meine Meinung, aber sie wollen wie ich das uneingeschränkte Grundeinkommen." Woher sie das weiß? Durch die Diskussionen. Im Forum, das die Petition begleitet, diskutieren über 4.000 Leute. In fast allen Beiträgen schwingt das Thema Gerechtigkeit mit. Wie kann eine gerechte Gesellschaft aussehen? Wie kann eine Gesellschaft aussehen, in der Armut alle angeht?"

Doch lesen Sie den Beitrag selbst und dann werden Sie feststellen, dass die TAZ in dem Beitrag die Verlängerung der Zeichnungsfrist nicht erwähnt. War die TAZ auf "fishing for Compliments", wollte also Frau Wiest lediglich instrumentalisieren?
Oder ist die TAZ derart langsam, dass die Zeitung die Verlängerung der Zeichnungsfrist noch nicht mitbekommen hat?
Beachten Sie bitte eine Berichtigung in den Kommentaren!

Wir sollten mit der TAZ nicht so streng umgehen. Denn der Weg von einer linken Politik hin zu einem "Emanzipatorischen Sozialstaat" ist steinig, betrachte man die folgende Definition:

Der emanzipatorische Sozialstaat ist als zentrales Verfassungsprinzip zu verstehen. Der Staat hat die Aufgabe, die Gesellschaft hin zu einem solidarischen Verhalten zu ändern. Es ist Kernaufgabe des Staates, den Bürgern die Möglichkeit zur aktiven und passiven Teilhabe einzuräumen, indem Wirtschaft, Gesellschaft und Politik demokratisiert wird und die freie Selbstentfaltung des Individuums gewährleistet wird. Hierzu bedarf es einer bedingungslosen, ausreichenden monetären Ausstattung der Menschen und des freien Zugangs zu Erziehung, Bildung und Information.




Kommentare (1)
RSS Kommentare
1. Geschrieben von: Matthias Dilthey am 10-02-2009 13:49 - Registriert
 
 
Die TAZ hat im Beitrag selbst nicht über die Petitionsverlängerung berichtet, jedoch relativ ausführlich in einem "Kasten" links neben dem Beitrag. 
Leider habe ich keinen der "modernen" Monitore, sondern muß mit einem alten 17-Zöller arbeiten. 
Auch wenn die TAZ ihr Online-Angebot optisch nicht gerade User-freundlich präsentiert (so funktioniert die Funktion STRG++ zur Vergrößerung der Seite nur unzureichend)ist es an mir, mich bei der TAZ dafür zu entschuldigen, dass ich den "Kasten" übersehen habe. Was ich hiermit mache. 
Mit dem festen Versprechen, zukünftig besser auf "Kästen" und werbe-ähnliche Gestaltungselemente zu achten! 
 
Matthias Dilthey
 
 
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