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Berichterstattung über Probleme der Petition
Geschrieben von Klaus Räuber    Bookmark and Share
Montag, 9. 02 2009

Der Heise-Verlag ist in der IT-Szene wohl der renomierteste und bekannteste Verlag. Er berichtete am 09.02.09 gegen 18:00 Uhr über technische Hintergründe der Probleme im Online-Petitionssystem:

Eine Petition für ein Bedingungsloses Grundeinkommen stieß offenbar auf soviel Interesse, dass das Online-Petitionssystem des Deutschen Bundestags an seine Belastungsgrenze stieß. Ein Sprecher des Petitionsausschusses erklärte heute Morgen gegenüber heise online, das System sei lediglich am Freitag für etwa zwei Stunden in die Knie gegangen. Man habe dann die angezeigte Liste der Mitzeichner gekürzt, sodass nur noch die letzten hundert Einträge angezeigt werden, um die Datenbank zu entlasten.

Nutzer berichteten aber auch am Wochenende von Problemen beim Abruf der Seiten und beim Mitzeichnen der Petition. Auch heute reagierte der Server zum Teil sehr langsam, kurz vor 15 Uhr lieferte er für mehrere Minuten keine Seiten mehr aus. Eine Sprecherin des Petitionsausschusses bestätigte heute Nachmittag eine Mitteilung im Petitions-Forum, wonach die Mitzeichnungsfrist "wegen der technischen Schwierigkeiten, die das System am Wochenende aufzeigte" um eine Woche verlängert worden sei.

Quelle: heise online




Kommentare (3)
RSS Kommentare
1. Geschrieben von: tanja ries am 09-02-2009 23:21 - Registriert
 
 
Der Artikel ist eine Farce. 
 
Es gab massive Probleme das ganze Woende über, auch heute lief das Programm nicht richtig und war zeitenweise nicht zu erreichen. 
 
Viele konnten sich nicht registrieren - und es kristallisiert sich immer mehr raus dass dies in den letzten Wochen des öfteren vorkam. 
 
heise.de lagen dies ganzen Informationen vor. 
 
Beste Grüße. Tanja Ries
 
2. Geschrieben von: Jörg Tippmann am 17-02-2009 18:26 - Registriert
 
 
Bekommst Du. Namensvetter Jörg aus Kiew, Betreiber dieser Site, eigentlich gerade mit, daß es essig mit der Mitzeichnung für die Mitzeichnungswilligen ist??? 
 
Hier, was ich auch andernorts geschrieben habe, nachdem ich entsprechende Beobachtungen machen mußte: 
 
................ 
 
Di 17 Feb 2009 15:34:14 CET 
Betreff: Massive Serverprobleme am letzten Mitzeichnungstag 17. Februar 2009 
 
 
Ob dies bewußte manipulation ist oder "nur" ein Versagen der Technik und zuständigen Administratoren, das herauszufinden und zu bewerten soll nicht meine Aufgabe hier sein. Ich will nur fürs "Archiv" vermerken, daß seit mindestens einer Stunde beim epetitionsserver des Deutschen Bundestags so gut wie nichts mehr geht. 
 
17. Februar 2009, 15:01:39 .... 49163 Mitzeichnungen. ..... Vor fünfzehn oder gar mehr Minuten stand der Zähler schon bei 49134!!! 
 
17. Februar 2009, 15:10:40 .... 49176 Mitzeichnungen. ..... Seht Ihr das? In neun Minuten gerade mal 13 Mitzeichnungen!!! 
 
17. Februar 2009, 15:20:42 .... 49182 Mitzeichnungen. ..... In ganzen zehn Minuten sollen es nur sechs Mitzeichner gegeben haben!!! 
 
Überhaupt ein Wunder, daß hier noch Daten vom Server geliefert werden. Die Seiten bauen sich wenn überhaupt erst nach etlichen Minuten auf. Immer wieder kommt die Meldung "Zeitüberschreitung ... Server antwortet nicht" (oder so ähnlich). 
 
................... 
 
Leute, laßt Euch das nicht bieten! 
 
Das ist eine bodenlose Frechheit. 
 
Gestern haben tagsüber pro Minute durchschnittlich 8-10 mitgezeichnet, heute sollen es nur 1, 2, maximal 3 sein?? Niemals! 
 
Schaut selbst, wie absolut lahm der Server antwortet! 
 
Das ist Behinderung einer freien Wahl, ganz gleich ob da “nur” eine Petition unterstützt wird! 
 
Protestiert in Richtung des Gesetzgebers! Der soll am besten mal ein Gesetz machen, daß die ständige und VOLLE Aufrechterhaltung des elektronischen Petitionsdienstes gewährleistet. Für jeden Scheiß gibt’s ein Gesetz, dann bitte auch für die wichtigen Dinge! Eine Stimme direkt in den Bundestag hinein, in die Ohren der “Volkskammer” . ’schuldigung: die DDR gibt’s nicht mehr . ist auf alle Fälle eine der wichtigsten Instrumente des Souveräns, die er (noch) hat, um sein eigen Schiksal mitzubestimmen udn nicht voll und ganz den “Deppen da oben” zu überlassen, die auch bloß Marionetten der Herrschenden - die “Elite” - sind. 
 
Beschwert Euch ruhig mal beim Bundestagspräsidenten und seinen “Schäfchen”. Aber lieb und artig bitte! 
 
Sagt ihnen, daß sie einen STARKEN Server für die Petitionen aufstellen sollen, einer, der auch bei 100.000 Anfragen in einer Stunde nicht in die Knie geht. Dazu braucht es kein Superrechner! 
 
Also JETZT nerven dann doch diese Serverprobleme! Sie verfälschen das Ergebnis der Stimmenabgabe zu Lasten des Souveräns. Man könnte das fast als Wahlfälschung bezeichnen. 
 
Die sollenm von den Abermilliarden Steuergeldern, die sie den Banken und Konzernen in den Rachen werfen, mal 100.000 Euro (0,000…1 %) abzweigen, um davon ordentliche ePetitionsserver anzuschaffen!
 
3. Geschrieben von: Jörg Tippmann am 17-02-2009 18:25 - Registriert
 
 
“Netzwerk-Zeitüberschreitung 
 
Der Server unter epetitionen.bundestag.de braucht zu lange, um eine Antwort zu senden.” 
 
——— 
 
Das bekomme ich schon seit mehr als einer halben Stunde so gut wie nur noch von meinem ansonsten topfiten Internetbrowser (Firefox) angeboten, wenn ich auf die Seiten des ePetitionsservers möchte. 
 
Eine verda.... Schei...!!! 
 
Das ist Betrug und Manipulation aus meiner Sicht, denn man hatte genügend Zeit, den seit Tagen abzusehenden Ansturm durch Installation ordentlicher Technik rechtzeitig in den Griff zu bekommen. 
 
DAS ist also unsere "Volksvertretung"!
 
 
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