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Dauerbrenner Grundeinkommen |
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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Sonntag, 8. 02 2009 |
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"Es dürfte einigermaßen unwahrscheinlich sein, dass die Petition zur Einführung des Grundeinkommens die Politik dazu bewegen kann, das Grundeinkommen einzuführen. Es ist sogar zu befürchten, das nichts oder nur wenig geschieht, außer dass man man mal wieder darüber gesprochen hat.", schreibt Max Michels in Themen der Zeit.
"Aber selbst wenn die 20.000er Marke überschritten wird, handelt es sich bei der Anzahl der Stimmen vermutlich nur um einen klitzekleinen Teil derer, die wirklich für das Grundeinkommen sind. Denn die Idee des Grundeinkommens ist weitaus mehr verbreitet, als die relativ geringe Anzahl der Mit-Petenten suggeriert. Sehr viele Menschen weigern sich nämlich schlicht und einfach, Ihren Namen derart exponiert im Netz präsentiert zu sehen. Und in der Tat ist es etwas anderes, einen Aufruf auf einem Zettel an einem Stand auf dem Marktplatz zu unterschreiben, als seinen Namen öffentlich im Internet lesen zu müssen".
Max Michels zieht dann auch folgerichtig den Schluss "Und aus diesem Grund ist die Petition zur Einführung des Grundeinkommens ein weiterer - deutlich erkennbarer - Schritt bei der Weiterentwicklung der Ideen von mehr Demokratie, Volksabstimmung und der Bürgerbeteiligung an Zukunftsfragen. Und es ist nicht der schlechteste."
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