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BGE-Diskussion auch in Italien
Geschrieben von Matthias Dilthey    Bookmark and Share
Mittwoch, 21. 01 2009

Wie der Der Vinschger berichtet, setzt nun auch in Italien eone BGE-Diskussion ein.

"Laas - Nachdem er kurz über das bedingungslose Grundeinkommen gesprochen hatte, wurde der EU-Parlamentarier der Grünen, Sepp ­Kusstatscher, mit Fragen geradezu "bombardiert". Die Unsicherheit unter den sehr vielen Anwesenden im Gasthaus Krone in Laas war groß. Kusstatscher hatte darüber referiert, dass jeder Mensch, ob Mann, Frau oder Kind, ein Grundeinkommen erhalten sollte", so die Zeitung. "Überhaupt sei die Diskussion über dieses neue sinnvolle Modell erst angelaufen, berichtete Kusstatscher, der von Klaus Prokopp in seinen Ausführungen unterstützt worden war."
Weiter berichtet die Zeitung, dass "in Italien wurde das Netzwerk "Basic Incom Network - Italia" am 24. November 2008 gegründet, das sogenannte BIN, wo es um den "reddito di cittadinanza" (Bürger-Einkommen) gehe. Präsident ist Rechtsanwalt Luca Santini, Koordinator und Pressesprecher ist Sandro ­Gobetti. Unter www.bin-italia.org gibt es ausführliche Auskünfte dazu."

Offensichtlich sind die ersten Fragen zum BGE auch in Italien keine anderen, als in Deutschland:
"Insgesamt betrachtet kamen einige Zustimmungen, aber auch mehrere Einwände wie etwa "das Einführen eines Grundeinkommens sei wie im Kommunismus" oder "Wer putzt dann Toiletten, wenn jeder eine Summe erhält, unabhängig von seiner Arbeit?" usw. Kusstatscher betonte unter anderem, es sei wichtig einmal vom Modell Lohnarbeit weg zu gehen. Die eigentliche Arbeit sollte nicht vom Lohn abhängig sein. "Eine Frau und Mutter arbeite rund um die Uhr und trage dazu zum Wohle der Familie bei, dies sollte gebührend honoriert werden". meinte Kusstatscher.


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